Wasserhärte in Drehnow/Drjenow

PLZ 03185 · Spree-Neiße, Brandenburg

12,8 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserverband Lausitz

Website

Praktische Tipps bei 12,8 °dH

Spülmaschine

Bei 12,8 °dH in Drehnow/Drjenow: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Brandenburg

Drehnow/Drjenow liegt mit 12,8 °dH 3,6 °dH unter dem Durchschnitt (16,4 °dH).

Drehnow/Drjenow
12,8
Brandenburg
16,4

Vergleich mit Deutschland

Drehnow/Drjenow liegt mit 12,8 °dH 1,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Drehnow/Drjenow
12,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Turnow-Preilack/Turnow-Pśiłuk 12,8 °dH mittel
Peitz/Picnjo 12,8 °dH mittel
Drachhausen/Hochoza 12,8 °dH mittel
Teichland/Gatojce 12,8 °dH mittel
Dissen-Striesow/Dešno-Strjažow 12,8 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Drehnow/Drjenow

Der Landkreis Spree-Neiße liegt auf einem von der Eiszeit geformten Untergrund aus Sand, Kiesen und wechselnden Lehmschichten. Diese jungen Lockersedimente prägen auch das Wasser in Drehnow/Drjenow. Das Grundwasser nimmt auf seinem Weg durch die Niederungen und flachen Geestrücken Mineralien aus Sanden, Tonen und eiszeitlichen Ablagerungen auf, bleibt aber deutlich weicher als in Regionen mit Kalk- oder Kreidegestein. Die Nähe zu Spree und Malxe sowie zu den feuchten Niederungen des Cottbuser Raums sorgt dafür, dass das Wasser nicht aus hartem Kalkfels stammt, sondern aus quartären Grundwasserleitern, die im Süden Brandenburgs typisch sind. Der Wert von 12,8 °dH passt genau zu dieser Landschaft: weder sehr weich wie in manchen Moor- und Niederungsbereichen, noch hart wie in Gebieten mit stark kalkhaltigem Untergrund. In Drehnow/Drjenow wirkt die Geologie also direkt bis ins Glas hinein. Versorgt wird der Ort über die regionalen Netze des Wasserverbandes Lausitz. Das Trinkwasser stammt aus Grundwasserfassungen des Verbands, aus tiefen Brunnen in den wasserführenden Schichten des Spree-Neiße-Gebiets und des benachbarten Lausitzer Raums. Aufbereitet wird es in den Anlagen des Verbands, bevor es über das Leitungsnetz nach Drehnow/Drjenow gelangt. Damit kommt hier kein Oberflächenwasser aus einer Talsperre zum Einsatz, sondern natürlich gespeistes Grundwasser aus dem Untergrund der Niederlausitz. Gerade dieser Ursprung erklärt die mittlere Härte: Das Wasser hat auf dem Weg durch Sand und kiesige Horizonte Mineralstoffe aufgenommen, aber nicht in dem Maß, wie es bei kalkreichen Gebieten der Fall wäre. Gegenüber Orten mit stärker schwankender Mischung aus Tagebaufolgelandschaften, Mooren und Bachniederungen bleibt die Qualität in Drehnow/Drjenow vergleichsweise gleichmäßig. Der Unterschied zu Nachbarorten im Kreis zeigt sich vor allem in der geologischen Feinzeichnung. In Teilen von Brandenburg mit sehr sandigen, nährstoffarmen Böden fällt die Härte oft niedriger aus, während Orte mit kalkhaltigeren Schichten deutlich härteres Wasser erhalten. Drehnow/Drjenow liegt dazwischen und spiegelt den Übergang von der Spreewaldniederung zu den leichteren Hochflächen der Niederlausitz wider. Das macht den Ort typisch für den Landkreis Spree-Neiße, aber nicht austauschbar: Die Wasserwerte tragen die Handschrift der lokalen Grundwasserleiter, der eiszeitlichen Sande und der flachen Abflussräume zwischen Spree und Neiße. Genau dieser Untergrund gibt dem Trinkwasser vor Ort seinen mittleren Charakter.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverband Lausitz

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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