Wasserhärte in Eulenbis

PLZ 67685 · Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz

11,5 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung „Westpfalz“

Website

Praktische Tipps bei 11,5 °dH

Spülmaschine

Bei 11,5 °dH in Eulenbis: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Eulenbis liegt mit 11,5 °dH 1,8 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Eulenbis
11,5
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Eulenbis liegt mit 11,5 °dH 3,2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Eulenbis
11,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Erzenhausen 11,5 °dH mittel
Sulzbachtal 20 °dH hart
Weilerbach 12,2 °dH mittel
Schwedelbach 10,3 °dH mittel
Hirschhorn/ Pfalz 13,1 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Eulenbis

Unter Eulenbis liegt der nördliche Rand des Pfälzerwaldes mit bunten Sandsteinen, verwitterten Tonsteinen und sauren Deckschichten, die aus dem Buntsandsteinmassiv stammen. Diese Gesteine wurden nicht als Kalk abgelagert, sondern als Sand und Schluff in uralten Fluss- und Wüstenlandschaften; später hob die Tektonik das Gebirge an, Regen und Frost zerkleinerten das Material, und die Bäche räumten es in die Täler des Landkreises Kaiserslautern. Deshalb prägt hier kein harter Kalk, sondern ein Mix aus wenig löslichen Sanden, etwas Mergel in randlichen Lagen und kleinen Löss- und Lehmeinträgen aus den tieferen Lagen das Grundwasser. Eulenbis liegt damit in einem Übergangsraum zwischen dem wasserarmen Höhenzug und den stärker gepufferten Tälern Richtung Kaiserslautern und Otterberg. Der Härtewert von 11,5 °dH passt zu diesem Bild: nicht weich wie reines Sandsteinwasser aus dem Wald, aber auch nicht hart wie in kalkreichen Muschelkalkgebieten weiter südlich oder in Orten am Rand des Oberrheingrabens. Die mittlere Härte entsteht vor allem dort, wo Niederschlagswasser auf seinem Weg durch Spalten und Lockerstoffe geringe Mengen Calcium und Magnesium aufnimmt, ohne lange durch Kalkstein zu fließen. Die Versorgung läuft über den regionalen Verbund des Zweckverbands Wasserversorgung Westpfalz, der den Ort aus Tiefbrunnen und Quellfassungen im westpfälzischen Sandstein- und Buntsandsteingebiet speist. Das Wasser stammt aus geschützten Fassungsbereichen im Umland von Kaiserslautern und aus den Wald- und Hochlagen der Westpfalz, wo die Niederschläge versickern und langsam über den Fels zum Brunnen gelangen. Nach der Aufbereitung geht es über Leitungen in die Hochbehälter der Verbandsgemeinde und von dort nach Eulenbis. Der Ort unterscheidet sich damit deutlich von Nachbarn, die teils andere Einspeiser oder Mischungen aus Quell- und Fernwasser erhalten. Gegenüber dem restlichen Rheinland-Pfalz liegt Eulenbis ebenfalls im mittleren Bereich: Mosel- und Eifelorte mit Kalk- und Dolomiteinfluss melden oft deutlich höhere Härten, während reine Waldorte auf Sandsteinbasis teils spürbar weichere Werte erreichen. Eulenbis sitzt genau zwischen diesen Landschaften. Das Wasser trägt die Handschrift des Westpfälzer Sandsteins, aber auch den Einfluss kleiner mineralreicher Zuflüsse und der lokalen Mischung im Netz.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung „Westpfalz“

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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