Wasserhärte in Felixsee/Feliksowy Jazor

PLZ 03130 · Spree-Neiße, Brandenburg

12,8 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserverband Lausitz

Website

Praktische Tipps bei 12,8 °dH

Spülmaschine

Bei 12,8 °dH in Felixsee/Feliksowy Jazor: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Brandenburg

Felixsee/Feliksowy Jazor liegt mit 12,8 °dH 3,6 °dH unter dem Durchschnitt (16,4 °dH).

Felixsee/Feliksowy Jazor
12,8
Brandenburg
16,4

Vergleich mit Deutschland

Felixsee/Feliksowy Jazor liegt mit 12,8 °dH 1,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Felixsee/Feliksowy Jazor
12,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Döbern/Derbno 12,8 °dH mittel
Tschernitz/Cersk 12,8 °dH mittel
Groß Düben / Dźěwin 12,2 °dH mittel
Neiße-Malxetal/Dolina Nysa-Małksa 12,8 °dH mittel
Schleife / Slepo 12,2 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Felixsee/Feliksowy Jazor

12,8 °dH steckt in Felixsee/Feliksowy Jazor in einem sehr eigenen Untergrundmuster. Der Ort liegt am Rand der Lausitzer Braunkohleregion, wo junge Sande, Kieslagen und eiszeitliche Ablagerungen das Wasser wenig aufhärten, während tiefer liegende Schichten aus kalkhaltigem Geschiebe und Mineralbestandteilen dem Grundwasser dennoch etwas Calcium und Magnesium mitgeben. Zwischen Spree-Neiße, der Muskauer Heide und den Niederungen Richtung Neiße versickert viel Regen rasch in den lockeren Böden. Es bleibt aber nicht völlig weich. Das Grundwasser nimmt auf seinem Weg durch die Schichten genug Mineralstoffe auf, um im mittleren Bereich zu landen. Im Vergleich zu Orten mit stärker sandgeprägten, sehr weichen Brunnenwässern in der Niederlausitz wirkt Felixsee/Feliksowy Jazor daher etwas kräftiger, ohne die Härtespitzen zu erreichen, die man aus kalkreicheren Teilen Brandenburgs kennt. Das Trinkwasser kommt hier aus dem regionalen Netz des Wasserverbandes Lausitz. Gefördert wird es aus Tiefbrunnen in den Gewinnungsgebieten des Verbandes, wo Grundwasser aus den Sand- und Kiesterrassen der Lausitz gewonnen und in Aufbereitungsanlagen für die Versorgung im Landkreis Spree-Neiße aufbereitet wird. Felixsee/Feliksowy Jazor hängt damit nicht an einem einzelnen Dorfbrunnen, sondern an einem Verbundsystem, das auch die umliegenden Orte im Seen- und Waldgebiet versorgt. Genau diese Verbundstruktur ist typisch für den südlichen Brandenburg-Raum: Das Wasser wird aus mehreren Brunnenstandorten zusammengeführt, damit Menge und Qualität stabil bleiben. Der Unterschied zu vielen Nachbarorten liegt im feineren Profil des Wassers. In Teilen Brandenburgs, vor allem dort, wo ältere Kalk- und Mergelschichten den Untergrund prägen, sind deutlich höhere Härtewerte üblich. Felixsee/Feliksowy Jazor bleibt mit 12,8 °dH spürbar darunter und zeigt die sandige, glaziale Handschrift der Lausitz. Gegenüber Orten mit sehr weichen Grundwässern ist es etwas mineralischer, gegenüber den härteren Gegenden im Norden und Westen des Landes aber klar milder. Diese Lage zwischen Heide, Tagebaufolgelandschaft und den feuchten Senken des Spree-Neiße-Kreises macht den Ort wasserchemisch eigenständig. Das Trinkwasser trägt die Signatur einer Landschaft, in der Regen schnell verschwindet, Grundwasser tief zirkuliert und die Böden nur so viel an das Wasser abgeben, wie der Lausitzer Untergrund eben hergibt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverband Lausitz

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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