Wasserhärte in Gönnersdorf

PLZ 53498 · Ahrweiler, Rheinland-Pfalz

12,9 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Ahr

Website

Praktische Tipps bei 12,9 °dH

Spülmaschine

Bei 12,9 °dH in Gönnersdorf: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Gönnersdorf liegt mit 12,9 °dH genau im Durchschnitt (13,3 °dH).

Gönnersdorf
12,9
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Gönnersdorf liegt mit 12,9 °dH 1,8 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Gönnersdorf
12,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Burgbrohl 14,5 °dH mittel
Waldorf 12,9 °dH mittel
Bad Breisig 14 °dH mittel
Niederzissen 13,9 °dH mittel
Brohl-Lützing 13,9 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Gönnersdorf

Der Landkreis Ahrweiler liegt an einer geologischen Nahtstelle zwischen Eifel, Rhein und Ahrtal. In diesem Raum treffen vulkanische Gesteine, Schiefer, Sandsteine und Lössauflagen aufeinander. Genau diese Schichten prägen auch das Trinkwasser von Gönnersdorf. Das Grundwasser nimmt auf seinem Weg durch die Böden Mineralstoffe auf, vor allem Calcium und Magnesium aus den verkarsteten und verwitterten Gesteinen der Umgebung. Die Ahr selbst, ihre Nebentäler und die kleinräumigen Grundwasserleiter im nördlichen Kreisgebiet sorgen dafür, dass das Wasser nicht weich bleibt, aber auch keine sehr hohen Härtewerte erreicht. Mit 12,9 °dH liegt Gönnersdorf im mittleren Bereich, weil die natürlichen Untergründe im Übergang vom Ahrgebirge zum Rheinvorland mehr Mineralien abgeben als die harten, trockenen Mittelgebirgsschatten, aber weniger als reine Kalkgebiete. Das Trinkwasser kommt im Ort aus dem regionalen Netz des Wasserversorgers, der die Gemeinde über Brunnen und Quellfassungen aus dem Kreisgebiet speist. Im Ahrkreis stammen solche Anlagen häufig aus tiefen Grundwasserbrunnen in den Talauen und aus gefassten Quellen in den Höhenlagen der Eifel. Von dort gelangt das Wasser über Aufbereitung und Verbundleitungen nach Gönnersdorf. Der Versorger ist der Wasserzweckverband Rhein-Ahr, der die Orte im nördlichen Kreisgebiet mit Trinkwasser beliefert und die Mischung aus Quell- und Brunnenwasser im Netz ausgleicht. Dass der Härtewert hier nicht deutlich niedriger liegt, hängt mit den Mineralien im Untergrund und mit dem Einfluss der Ahr-Niederung zusammen, die das Wasser auf seinem Weg durch lockere Sedimente zusätzlich prägt. Gönnersdorf unterscheidet sich damit von vielen Nachbarorten im Kreis. In höher gelegenen Eifelgemeinden fällt das Wasser oft etwas weicher aus, weil dort andere Quellgebiete und kürzere Fließwege dominieren. Orte näher am Rhein oder in stärker kalkgeprägten Bereichen zeigen dagegen häufig höhere Härtewerte. Auch im Vergleich zu manchen Teilen von Rheinland-Pfalz mit sehr weichem Wasser aus reinen Schiefer- und Quellgebieten liegt Gönnersdorf spürbar mineralreicher. Der Ort steht damit typischerweise für das Ahrweiler Trinkwasser: geologisch vielfältig, regional gewonnen und von den Wechselwirkungen zwischen Eifelgestein, Talgrundwasser und den Zuflüssen des Ahrtals geprägt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Ahr

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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