Wasserhärte in Hochspeyer

PLZ 67691 · Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz

12 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung „Westpfalz“

Website

Praktische Tipps bei 12 °dH

Spülmaschine

Bei 12 °dH in Hochspeyer: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Hochspeyer liegt mit 12 °dH 1,3 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Hochspeyer
12
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Hochspeyer liegt mit 12 °dH 2,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Hochspeyer
12
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Fischbach 12,2 °dH mittel
Enkenbach-Alsenborn 13,2 °dH mittel
Waldleiningen 12,2 °dH mittel
Mehlingen 12,9 °dH mittel
Frankenstein 12,2 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Hochspeyer

Hochspeyer bezieht sein Trinkwasser vom Zweckverband Wasserversorgung Westpfalz. Das Rohwasser stammt aus dem Quell- und Brunnengebiet am Hochspeyerer Wald und aus den Fassungen im Bereich des Pfälzerwaldes südlich und östlich des Ortes, wo das Wasser in den Buntsandstein und seine klüftigen Schichten einsickert. Entscheidende Anlagen liegen im Umfeld von Hochspeyer, Enkenbach-Alsenborn und entlang der westpfälzischen Waldhänge; dort fördern Quellfassungen und Tiefbrunnen das Wasser, bevor es aufbereitet und ins Netz von Hochspeyer eingespeist wird. Die Lage am Rand des Pfälzerwaldes macht den Weg des Wassers kurz und lokal geprägt. Das ist kein Fernwasser aus einer großen Talsperrenkette, sondern ein westpfälzisches System aus Waldquellen, Brunnen und Speicherbehältern. Der Härtewert von 12 °dH passt zu dieser Geologie. Rund um Hochspeyer bestimmen Buntsandstein, verkarstete Sandsteinzüge, verwitterte Wald- und Hangböden sowie der Einfluss von Grundwasser aus den Tälern des Hochspeyerbachs und der nahen Lauter das Bild. Das Wasser löst auf seinem Weg nur mäßig Mineralien aus dem Gestein. Deshalb liegt es im mittleren Bereich und nicht deutlich weicher wie in manchen Quellorten des Pfälzerwaldes und auch nicht härter wie in Teilen des Oberrheingrabens. Der Verlauf zwischen Waldhängen, Bachauen und den höher gelegenen Sandsteinrücken sorgt für eine Mischung aus frischem Quellcharakter und moderatem Mineralgehalt. Gegenüber Kaiserslautern wirkt Hochspeyer damit oft etwas bodenständiger und lokaler versorgt, während Orte mit stärkerem Anschluss an größere Verbundsysteme häufiger andere Härtegrade zeigen. Im Landkreis Kaiserslautern ist das ein typisches Westpfalz-Profil: viel Wald, wenig Kalk, dafür Sandstein und Quellwasser aus nahen Einzugsgebieten. Rheinland-Pfalz insgesamt ist deutlich heterogener. Zwischen den kalkreichen Gebieten am Rhein und den weichen Wässern aus Eifel und Hunsrück liegen große Unterschiede. Hochspeyer steht dazwischen, aber klar auf der Seite des pfälzischen Buntsandsteins. Der mittlere Härtewert spiegelt deshalb nicht irgendein Standardwasser wider, sondern die unmittelbare Landschaft zwischen Pfälzerwald, Hochspeyerer Wald und den Quellgebieten des westlichen Landkreises Kaiserslautern.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung „Westpfalz“

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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