Wasserhärte in Kloster Lehnin

PLZ 14797 · Potsdam-Mittelmark, Brandenburg

8 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Wasser- und Abwasserzweckverband "Hoher Fläming"

Website

Praktische Tipps bei 8 °dH

Spülmaschine

Bei 8 °dH in Kloster Lehnin reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Brandenburg

Kloster Lehnin liegt mit 8 °dH 8,4 °dH unter dem Durchschnitt (16,4 °dH).

Kloster Lehnin
8
Brandenburg
16,4

Vergleich mit Deutschland

Kloster Lehnin liegt mit 8 °dH 6,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Kloster Lehnin
8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Planebruch 16,1 °dH hart
Groß Kreutz (Havel) 17,3 °dH hart
Borkwalde 16,8 °dH hart
Golzow 16,5 °dH hart
Schwielowsee 18 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Kloster Lehnin

Die Wasserwerke in Kloster Lehnin beziehen ihr Trinkwasser aus den örtlichen Grundwasserfassungen im Bereich Emstal, Lehnin und Nahmitz, betrieben von den Stadtwerken Brandenburg an der Havel als Netz- und Versorgungsdienstleister im westlichen Umland von Potsdam-Mittelmark. Das Rohwasser stammt aus tiefen Brunnen in sandigen, eiszeitlich geprägten Schichten der Zauche und der Beetzseerinne. Diese Sande und Kiese sind arm an Kalk. Sie geben nur wenig Calcium und Magnesium an das Wasser ab. Darum liegt die Härte bei 8 °dH und damit im weichen Bereich. Große Flüsse oder Talsperren spielen hier keine Rolle; prägend ist das unterirdische Wasser aus den lokalen Grundwasserleitern, gespeist durch Niederschläge, die in den lockeren Boden einsickern und in den Niederungen um den Emstaler Fließ und die kleinen Seenketten gespeichert werden. Genau dieser Untergrund macht Kloster Lehnin anders als viele Orte im restlichen Brandenburg. Nördlich und östlich, Richtung Brandenburg an der Havel, Werder oder Potsdam, schwanken die Werte oft stärker, je nachdem, wie kalkarm die jeweiligen Sandflächen und Grundwasserstockwerke sind. Südlich und westlich, in Richtung Golzow, Ziesar und dem Flämingrand, treffen ähnliche eiszeitliche Sande zwar ebenfalls auf weiches Wasser, doch die örtlichen Brunnen erschließen dort andere Schichten und teils etwas tiefer liegende Horizonte. Kloster Lehnin sitzt mitten in einer Landschaft aus Kiefernwald, Niederungen und vermoorten Senken. Auf den höher liegenden Flächen der Zauche lagerten sich mächtige Sande ab, die das Wasser kaum mineralisch aufladen. Deshalb bleibt der Härtewert vergleichsweise niedrig und wirkt im Landkreis Potsdam-Mittelmark eher leicht und zurückhaltend, statt kräftig kalkhaltig wie in manchen anderen Teilen der Mark.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasser- und Abwasserzweckverband "Hoher Fläming"

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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