Wasserhärte in Mittelstenahe

PLZ 21770 · Cuxhaven, Niedersachsen

12,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Trinkwasserverband Stader Land

Website

Praktische Tipps bei 12,4 °dH

Spülmaschine

Bei 12,4 °dH in Mittelstenahe: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Mittelstenahe liegt mit 12,4 °dH 0,6 °dH unter dem Durchschnitt (13 °dH).

Mittelstenahe
12,4
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Mittelstenahe liegt mit 12,4 °dH 2,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Mittelstenahe
12,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Lamstedt 13,3 °dH mittel
Stinstedt 11,9 °dH mittel
Armstorf 13,4 °dH mittel
Hollnseth 13,6 °dH mittel
Odisheim 11,9 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Mittelstenahe

Zwischen Auen, kleinen Niederungen und den sanften Geestrücken des nördlichen Cuxlandes sammelt Mittelstenahe sein Trinkwasser aus einem Untergrund, der vom Eiszeitrelief geprägt ist. Die Böden wechseln hier zwischen sandigen, gut durchlässigen Schichten und lehmigeren Lagen, dazu kommen eiszeitliche Kiese und Sande, die Regenwasser rasch in die Tiefe leiten. Genau dort liegt die Ursache für die mittlere Härte von 12,4 °dH: Das Wasser bleibt nicht lange an kalkreichen Gesteinen gebunden, nimmt aber unterwegs genug Mineralien aus den quartären Ablagerungen auf, um weder weich noch hart zu sein. Die flache Landschaft mit ihren Gräben und Niederungen speist das Grundwasser stetig nach, während die Nähe zur Oste und zu den feuchten Niederungen Richtung Hemmoor und Lamstedt den Wasserhaushalt zusätzlich beeinflusst. Mittelstenahe liegt damit in einem Bereich, in dem norddeutscher Sand, Geschiebelehm und glaziale Ablagerungen gemeinsam den Mineralgehalt formen. Das Trinkwasser kommt aus dem Verbund des Trinkwasserverbandes Stader Land, der die Versorgung im westlichen Elbe-Weser-Raum aus Grundwasserbrunnen organisiert. Für Mittelstenahe wird das Wasser aus regionalen Gewinnungsgebieten über das Leitungsnetz eingespeist, nicht aus einer Talsperre und nicht aus Fernwasser. Die Förderung erfolgt aus tieferen Grundwasserleitern, in denen das Wasser durch die mächtigen Sand- und Kiespakete gut geschützt ist. Gerade im Landkreis Cuxhaven zeigt sich der Unterschied deutlich: Die Werte liegen hier oft im mittleren Bereich, während Orte mit stärker kalkhaltigen Schichten in anderen Teilen Niedersachsens härteres Wasser haben und küstennahe oder sehr sandige Gebiete teils weichere Werte erreichen. Mittelstenahe steht damit zwischen beiden Polen. Das Wasser trägt mehr Mineralstoffe als in manchen Moor- und Marschlagen, bleibt aber spürbar milder als in Regionen mit ausgeprägten Kalkböden. Der Charakter des Orts spiegelt sich also direkt im Glas: norddeutsch, grundwassergeprägt, bodennah und regional versorgt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Trinkwasserverband Stader Land

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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