Wasserhärte in Poyenberg

PLZ 25581 · Steinburg, Schleswig-Holstein

10,8 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserverband Unteres Störgebiet

Website

Praktische Tipps bei 10,8 °dH

Spülmaschine

Bei 10,8 °dH in Poyenberg: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Poyenberg liegt mit 10,8 °dH 3,1 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Poyenberg
10,8
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Poyenberg liegt mit 10,8 °dH 3,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Poyenberg
10,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Hennstedt 10,7 °dH mittel
Meezen 10,8 °dH mittel
Grauel 10,8 °dH mittel
Lockstedt 10,7 °dH mittel
Silzen 10,4 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Poyenberg

10,8 °dH — was steckt dahinter? Poyenberg liegt auf den eiszeitlichen Sander- und Grundmoränenlandschaften des Kreises Steinburg, wo die letzte Eiszeit den Untergrund aus Geschiebelehm, Sand und Kies geprägt hat. Diese Schichten sind kein Kalkgebirge, aber sie enthalten genug mineralische Bestandteile, damit das Grundwasser im mittleren Bereich bleibt. Südlich und westlich greifen die Niederungen von Stör und Bekau in die Landschaft, doch am Ort selbst bestimmt vor allem das langsam durchsickernde Wasser aus den eiszeitlichen Ablagerungen den Härtewert. Darum fällt das Trinkwasser hier deutlich weniger weich aus als in Regionen mit sehr kalkarmem Geestgrund, bleibt aber auch weit entfernt von den hart kalkenden Tieflandgebieten anderer Landesteile. Poyenberg sitzt damit in einer Übergangszone, die für Steinburg typisch ist: nicht küstennah-versalzen, nicht morastig-weich, sondern von den mineralreichen Ablagerungen des Binnenlandes geprägt. Das Trinkwasser stammt aus dem Versorgungsnetz von Wasserverband und regionalem Wasserwerk der Umgebung, das seine Rohwasserförderung aus tiefen Grundwasserbrunnen im Steinburger Binnenland bezieht. Dort wird Grundwasser aus geschützten, sandig-kiesigen Horizonten gefasst und nach Aufbereitung in das Ortsnetz eingespeist. Eine Talsperre spielt hier keine Rolle; die Versorgung läuft über Brunnenwasser aus dem Untergrund, nicht über Oberflächenwasser. Genau dieser regionale Bezug macht den Charakter des Wassers aus: Es folgt dem geologischen Unterbau der Landschaft, nicht einem überregionalen Fernwasser-System. Poyenberg hängt damit an einer sehr norddeutschen Form der Versorgung, die auf lokale Grundwasservorkommen und kurze Wege zwischen Gewinnung und Haushalt setzt. Im Vergleich zu vielen Orten in Schleswig-Holstein wirkt Poyenberg weder extrem weich noch auffallend hart. Entlang der Geest und in Teilen der Marsch schwankt die Härte oft stärker, je nachdem, wie kalkarm oder kalkreicher die Böden und Grundwasserleiter sind. In den Nachbarorten im Amt und im weiteren Steinburger Umland zeigen sich ähnliche Werte, weil auch dort die eiszeitlichen Sande, Kiese und Geschiebelehme das Bild bestimmen. Deutlich weicheres Wasser findet sich eher in Gegenden mit sehr nährstoffarmen, sandigen Ablagerungen; deutlich härteres Wasser tritt dort auf, wo kalkhaltigere Schichten oder stärkere Mineralanreicherungen im Untergrund liegen. Poyenberg steht also genau in diesem regionalen Mittel: geprägt von der Eiszeit, gespeist aus örtlichem Grundwasser und klar unterscheidbar von den weicheren, küstennahen oder sehr sandigen Teilen des Landes.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverband Unteres Störgebiet

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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