Wasserhärte in Reinbek

PLZ 21465 · Stormarn, Schleswig-Holstein

9,2 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Hamburger Wasserwerke GmbH

Website

Praktische Tipps bei 9,2 °dH

Spülmaschine

Bei 9,2 °dH in Reinbek: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Reinbek liegt mit 9,2 °dH 4,7 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Reinbek
9,2
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Reinbek liegt mit 9,2 °dH 5,5 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Reinbek
9,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Wentorf bei Hamburg 12,2 °dH mittel
Wohltorf 12,5 °dH mittel
Glinde 13,1 °dH mittel
Börnsen 12,3 °dH mittel
Aumühle 13,4 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Reinbek

Zwischen Bille, glazialen Mulden und den sanften Höhen des Sachsenwaldes sammelt sich in Reinbek Wasser, das auf seinem Weg durch sandige und kiesige Schichten wenig Kalk mitnimmt. Der Untergrund im Stormarner Hügelland ist stark von eiszeitlichen Ablagerungen geprägt: Sande, Geschiebemergel und Schmelzwassersande wechseln sich ab, dazu die Niederungen der Bille und ihrer Nebenläufe. Diese Mischung hält den Härtewert im mittleren Bereich bei 9,2 °dH. Nicht das Oberflächenwasser aus den Bächen prägt den Hahn, sondern das Grundwasser, das in den durchlässigen Schichten gut nachgeliefert wird und dabei nur einen moderaten Mineraliengehalt aufbaut. Die Lage zwischen Hamburg-Bergedorf, Glinde und Aumühle sorgt zudem dafür, dass sich Reinbek deutlich anders entwickelt als Orte mit stärkerem Marsch- oder Geestboden weiter westlich und nördlich in Schleswig-Holstein. Das Trinkwasser kommt hier aus dem Netz des Wasserbeschaffungsverbands Glinde, der Reinbek über regionale Grundwasserbrunnen versorgt. Gefördert wird aus dem östlichen Hamburger Umland, wo tiefer liegende, geschützte Grundwasserleiter angezapft werden. Eine Talsperre spielt dabei keine Rolle; entscheidend sind die Brunnenfelder und die Aufbereitung des geförderten Grundwassers. Reinbek liegt damit in einem Versorgungsraum, der eng mit den hydrogeologischen Verhältnissen des Stormarner Landes verknüpft ist. Die Bille und die feuchten Niederungen entlang des Flusses wirken eher als natürliche Leitlinien der Landschaft denn als direkte Trinkwasserquelle, doch sie markieren die Zonen, in denen sich Niederschlag gut im Untergrund verteilt und neue Reserven speist. Im Vergleich zu vielen Orten an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste fällt Reinbek mit seinem mittleren Härtebereich deutlich weniger kalkreich aus als Marschgebiete mit stark mineralisiertem Wasser. Gegenüber Nachbarorten wie Glinde, Barsbüttel oder Wentorf zeigt sich ein ähnliches Bild, weil auch dort die eiszeitlichen Sand- und Geschiebeschichten den Charakter des Grundwassers bestimmen. Der Unterschied zu den weiter nördlich gelegenen, teils härteren Wassern in Regionen mit mehr Kalk im Untergrund ist spürbar, während Reinbek eher den Übergang zwischen Hamburger Randlage und stormarnischer Geest markiert. Genau diese geologische Zwischenstellung macht den Ort wasserwirtschaftlich eigenständig: nicht weich wie in manchen Moor- und Geestlagen, nicht hart wie in kalkreichen Gebieten, sondern klar im mittleren Bereich.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Hamburger Wasserwerke GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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