Wasserhärte in Reken

PLZ 48734 · Borken, Nordrhein-Westfalen

13,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH

Website

Praktische Tipps bei 13,4 °dH

Spülmaschine

Bei 13,4 °dH in Reken: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Reken liegt mit 13,4 °dH 1 °dH unter dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Reken
13,4
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Reken liegt mit 13,4 °dH 1,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Reken
13,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Velen 15,7 °dH hart
Heiden 16,1 °dH hart
Borken 16,1 °dH hart
Haltern am See 11,3 °dH mittel
Gescher, Glockenstadt 17,2 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Reken

Reken liegt mit 13,4 °dH spürbar über dem nordrhein-westfälischen Durchschnitt vieler großstädtischer Netze, aber klar unter den sehr harten Werten, die im westlichen Münsterland und am Rand des Ruhrgebiets an manchen Orten auftreten. Der Grund liegt im Untergrund des Kreises Borken: Unter den sandigen und teils lehmigen Deckschichten der münsterländischen Bucht stehen Kreideablagerungen und kalkführende Schichten an, die das Wasser auf seinem Weg durch den Boden mit Calcium und Magnesium anreichern. Nördlich und westlich prägen flache Niederungen, kleine Bäche und die Entwässerung Richtung Lippe und Issel das Landschaftsbild; dort bleibt das Wasser länger im Kontakt mit mineralischen Schichten als in reinen Sandgebieten. Darum fällt der Härtewert in Reken weder weich noch extrem kalkreich aus, sondern liegt sauber im mittleren Bereich. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz des örtlichen Wasserversorgers im Kreis Borken, der die Gemeinde über zentrale Grundwassergewinnung im westlichen Münsterland versorgt. Speisegebend sind Tiefbrunnen in den wasserreichen Sand- und Kieshorizonten der Region, ergänzt durch Mischwasser aus benachbarten Gewinnungsgebieten des Kreisnetzes. Diese Brunnen fördern natürlich gefiltertes Grundwasser, das auf dem Weg durch die geologischen Schichten seinen Mineralgehalt aufnimmt. Talsperren spielen in Reken keine Rolle; hier zählt das regionale Grundwasser, nicht Fernwasser aus Mittelgebirgen. Die Aufbereitung bleibt deshalb vergleichsweise knapp, weil das Rohwasser aus den geschützten Gewinnungszonen bereits von guter Qualität ist. Im Vergleich zu Nachbarorten wie Borken, Heiden, Dorsten oder Haltern am See zeigt sich Reken als typischer Übergangsraum zwischen Münsterland und nördlichem Ruhrvorland. Richtung Haltern und ins nördliche Ruhrgebiet steigt die Wasserhärte vielerorts weiter an, weil dort kalkreiche Schichten und stärkere Mineralisierung häufiger sind. Richtung rein sandiger Lagen kann sie etwas abfallen. Reken liegt genau dazwischen und spiegelt diese Lage im Untergrund deutlich wider. Auch das erklärt den Charakter des Wassers: kein weiches Waldwasser, aber auch kein besonders hartes Kalkwasser aus tieferen Karstgebieten. Der Kreis Borken prägt hier eine Versorgung, die stark auf regionale Brunnen setzt und damit eng mit der Landschaft zwischen Lippe, Issel und den offenen Feldern des westlichen Münsterlands verbunden bleibt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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