Wasserhärte in Salzgitter

PLZ 38226 · Salzgitter, Niedersachsen

7,3 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Harzwasserwerke GmbH

Website

Praktische Tipps bei 7,3 °dH

Spülmaschine

Bei 7,3 °dH in Salzgitter reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Salzgitter liegt mit 7,3 °dH 5,7 °dH unter dem Durchschnitt (13 °dH).

Salzgitter
7,3
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Salzgitter liegt mit 7,3 °dH 7,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Salzgitter
7,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Lengede 3 °dH weich
Söhlde 6,1 °dH weich
Burgdorf 6,1 °dH weich
Elbe 9,4 °dH mittel
Cramme 8,1 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Salzgitter

Salzgitter liegt in einer Übergangslandschaft zwischen dem Harzvorland und der norddeutschen Tiefebene. Genau diese geologische Kante prägt das Wasser: Unter den Löss- und Geschiebelehmen der Gegend liegen Sandsteine, Mergel und tonige Schichten, die im Vergleich zu Kalkgebieten nur wenig Mineralien an das Grundwasser abgeben. Dazu kommt die Nähe zu den sanften Höhenzügen der Salzgitter-Höhenzüge mit Buntsandstein und Muschelkalk sowie zu den Niederungen von Fuhse und Innerste, wo sich Grundwasser in lockeren Schichten sammelt. Aus diesem Zusammenspiel entsteht ein eher weiches Wasser mit 7,3 °dH. Es nimmt auf seinem Weg durch die Böden weniger Calcium und Magnesium auf als in Teilen des südlichen Niedersachsens, wo Kalk- und Gipsanteile deutlich stärker ins Wasser greifen. Das Trinkwasser für Salzgitter kommt überwiegend aus dem Verbund des Harzvorlands. Zuständig ist die Trinkwasserversorgung des Zweckverbands Harzwasserwerke, der die Region mit Wasser aus tiefen Grundwasserbrunnen und ergänzend aus aufbereitetem Talsperrenwasser speist. Prägend sind die Gewinnungsgebiete im Umland von Liebenburg, Baddeckenstedt und im weiteren Harzvorland, wo gut geschützte Brunnenfelder in sandigen und kiesigen Schichten fördern. Über das Leitungsnetz gelangt das Wasser in die Stadtteile von Lebenstedt bis Bad, ohne dass Salzgitter auf oberflächennahe, stark mineralisierte Quellen angewiesen wäre. Die Lage zwischen den Höhen des Salzgittergebirges und den Niederungen begünstigt dabei ein Grundwasser, das sauber gefasst und vergleichsweise wenig hart ist. Gegenüber den Nachbarorten fällt Salzgitter damit deutlich auf. Richtung Braunschweig und Hildesheim liegen vielerorts härtere Werte vor, weil dort die wasserführenden Schichten stärker von kalkigen Sedimenten beeinflusst werden. Auch im Vergleich zu manchen Orten am Rand des Harzes ist Salzgitter milder, weil hier nicht ausschließlich der Gebirgsrand das Wasser prägt, sondern ein breiteres Vorland mit durchlässigen Sanden und kiesigen Ablagerungen. Innerhalb Niedersachsens zählt Salzgitter deshalb eher zu den weichen Lagen, obwohl die Stadt mitten in einem industriell geprägten Raum liegt. Die Härte spiegelt nicht die Schornsteine, sondern den Untergrund: wenig Kalk, viel Vorland, dazu ein Versorger, der Harzwasser und regionale Brunnen zu einem stabilen Netz verbindet.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Harzwasserwerke GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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