Wasserhärte in Schipkau

PLZ 01998 · Oberspreewald-Lausitz, Brandenburg

12 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Trinkwasserzweckverband Lausitzer Seenland

Website

Praktische Tipps bei 12 °dH

Spülmaschine

Bei 12 °dH in Schipkau: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Brandenburg

Schipkau liegt mit 12 °dH 4,4 °dH unter dem Durchschnitt (16,4 °dH).

Schipkau
12
Brandenburg
16,4

Vergleich mit Deutschland

Schipkau liegt mit 12 °dH 2,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Schipkau
12
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Schwarzheide 11,8 °dH mittel
Senftenberg/Zły Komorow 11,3 °dH mittel
Ruhland 11,8 °dH mittel
Schwarzbach 11,3 °dH mittel
Sallgast 12,1 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Schipkau

Unter Schipkau liegt ein klassisches Niederlausitzer Sandland, aufgebaut aus glazialen Sanden, Kiesen und örtlichen Geschieben, die die Eiszeiten hier abgelagert haben. Der Untergrund ist arm an Kalk und reich an durchlässigem Sand; Mergelinseln und lehmige Lagen treten nur stellenweise auf. Genau daraus speist sich der mittlere Härtewert von 12 °dH. Das Wasser löst auf seinem Weg durch die Böden nur begrenzt Calcium und Magnesium. Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz prägen außerdem die Niederungen von Kleiner und Schwarzer Elster sowie alte Tagebaufolgen die Wasserwege, doch in Schipkau dominiert nicht kalkreicher Festgesteinsuntergrund, sondern lockeres Quartärmaterial. Der Unterschied zu Orten mit stärkerem Grundwasserzutritt aus mergeligen Zonen oder mit härterem Einfluss aus tieferen Schichten bleibt deshalb spürbar. Gegenüber Teilen Brandenburgs mit sehr weichem, sanddominiertem Wasser liegt Schipkau im Mittelfeld; gegenüber Regionen mit kalkreicheren Moräneninseln fällt der Härtegrad niedriger aus. Gerade diese Lage zwischen Sandflächen und punktuellen Geschiebelehmen erklärt den regionalen Mittelwert ohne jede Extreme. Das Trinkwasser kommt hier aus dem Netz des Trinkwasserzweckverbands Lausitzer Seenland, der die Orte der Umgebung über zentrale Wasserwerke und Tiefbrunnen versorgt. Maßgeblich sind Grundwasserfassungen aus den sandigen Schichten der Lausitz, nicht Talsperrenwasser. Das Rohwasser wird in Aufbereitungsanlagen im Verbandsgebiet behandelt und anschließend in das Leitungsnetz nach Schipkau eingespeist. Die Versorgung hängt damit eng an den Grundwasservorkommen des Sandgebiets zwischen Senftenberg, Schwarzheide und den Ortsteilen der Gemeinde. Unter diesen Bedingungen bleibt die Wasserhärte stabil im mittleren Bereich, weil die Förderbrunnen Wasser aus lockeren, wenig kalkhaltigen Sedimenten ziehen. Nachbarorte mit ähnlicher Geologie wie Annahütte, Meuro oder Klettwitz bewegen sich daher meist in einem vergleichbaren Rahmen. In stärker von Tagebauen und umgelagerten Schichten geprägten Teilen der Lausitz kann der Wert dagegen etwas schwanken. Schipkau liegt damit nicht am Rand eines großen Höhenzugs und auch nicht an einer kalkreichen Quelle, sondern auf einem durch Eis und Schmelzwasser geformten Sandrücken, der das Wasser klar lausutypisch, aber nicht besonders hart macht.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Trinkwasserzweckverband Lausitzer Seenland

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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