Wasserhärte in Schwarzbach

PLZ 01945 · Oberspreewald-Lausitz, Brandenburg

11,3 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserverband Lausitz

Website

Praktische Tipps bei 11,3 °dH

Spülmaschine

Bei 11,3 °dH in Schwarzbach: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Brandenburg

Schwarzbach liegt mit 11,3 °dH 5,1 °dH unter dem Durchschnitt (16,4 °dH).

Schwarzbach
11,3
Brandenburg
16,4

Vergleich mit Deutschland

Schwarzbach liegt mit 11,3 °dH 3,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Schwarzbach
11,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Guteborn 11,3 °dH mittel
Ruhland 11,8 °dH mittel
Hohenbocka 11,3 °dH mittel
Schwarzheide 11,8 °dH mittel
Hermsdorf 11,3 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Schwarzbach

Schwarzbach liegt beim Trinkwasser spürbar über dem brandenburgischen Mittel, aber deutlich unter den harten Werten vieler Orte im Süden des Landkreises. Mit 11,3 °dH bewegt sich das Wasser im mittleren Bereich und fällt damit in eine Landschaft, die von sandigen Deckschichten, eiszeitlichen Ablagerungen und wenig kalkreichen Böden geprägt ist. In der Lausitz fehlt vielerorts der starke Kalksteinuntergrund, der das Wasser sonst kräftiger anreichern würde. Stattdessen sickert Regen durch Sand und kiesige Schichten, nimmt nur begrenzt Mineralien auf und wird auf dem Weg zu den Grundwasserleitern vor allem von den örtlichen Sedimenten beeinflusst. Auch die Nähe zu Niederungsräumen und kleinen Fließgewässern der Schwarzen Elster und ihrer Zuflüsse prägt die Zusammensetzung des Wassers. Genau dort liegt der Unterschied zu Orten mit noch härterem Wasser im Landkreis: Schwarzbach bleibt mittel, weil die geologischen Schichten hier weniger Calcium und Magnesium freisetzen als in kalkreicheren Regionen Deutschlands. Das Trinkwasser kommt aus dem regionalen Netz des Wasserverbunds, der die Ortschaften im Einzugsgebiet von Schwarzbach über Grundwasserfassungen der Lausitz versorgt. Zuständig ist der Trinkwasserverband Lausitz, der das Wasser aus Tiefbrunnen im Versorgungsraum aufbereitet und in das Leitungsnetz einspeist. Die Gewinnung stützt sich auf Grundwasser aus sandigen und kiesigen Schichten, nicht auf Talsperren oder Fernwasser aus großen Flussläufen. Darin liegt auch der lokale Charakter: Schwarzbach bezieht sein Wasser aus derselben hydrogeologischen Region wie die Nachbarorte im Süden des Landkreises, doch die Mischung aus Förderbrunnen, Schichtaufbau und Fließrichtung des Grundwassers sorgt für einen eigenen Härtewert. In Orten mit stärker kalkbeeinflussten Untergründen steigen die Werte rascher, während Schwarzbach durch die durchlässigen Lausitzer Sande im mittleren Bereich bleibt. Der Vergleich mit den Nachbarorten zeigt ein klares Muster. Richtung Senftenberg und Ruhland treffen vielerorts ähnliche, aber teils etwas höhere Werte aufeinander, weil die Grundwasserleiter dort stellenweise mineralreicher sind. Nach Westen und Norden, in breiteren Sandgebieten Brandenburgs, wird das Trinkwasser häufig noch weicher, weil die Böden dort noch weniger Kalk freisetzen. Schwarzbach liegt also zwischen diesen Polen: nicht so weich wie manche Randlagen der Niederlausitz, nicht so hart wie Orte mit stärkerem mineralischem Untergrund. Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz ist gerade deshalb interessant, weil hier kurze Entfernungen schon andere Wasserwerte bringen können. Schwarzbach steht mit 11,3 °dH für ein regionales Mittel, das direkt aus der Lausitzer Geologie stammt und vom örtlichen Versorgungsnetz zuverlässig in die Häuser gelangt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverband Lausitz

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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