Wasserhärte in Schonungen

PLZ 97451 · Schweinfurt, Bayern

23,2 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung der Rhön-Maintal-Gruppe

Website

Praktische Tipps bei 23,2 °dH

Spülmaschine

Bei 23,2 °dH in Schonungen: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Schonungen liegt mit 23,2 °dH 5,9 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Schonungen
23,2
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Schonungen liegt mit 23,2 °dH 8,5 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Schonungen
23,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Sennfeld 23,2 °dH hart
Gochsheim 21,9 °dH hart
Gädheim 20,8 °dH hart
Schweinfurt 17,3 °dH hart
Üchtelhausen 22,3 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Schonungen

Unter Schonungen liegt kein junges Lockersediment, sondern der feste Untergrund des fränkischen Stufenlands: vor allem Muschelkalk, dazu darüber und dazwischen Lagen aus Mergel und tonigen Zwischenmitteln. Diese Schichten sind im Triasmeer abgelagert worden und später von Main und seinen Zuflüssen angeschnitten worden. In den Hängen und auf den Hochflächen nördlich von Schweinfurt lösen sich aus dem kalkreichen Gestein Calcium und Magnesium, und genau das prägt das Trinkwasser mit 23,2 °dH. Der Main, der am Ortsrand und bei den Nachbarn wie Sennfeld, Gochsheim und Schweinfurt die Landschaft formt, bringt kein weiches Wasser mit, sondern entwässert ein Einzugsgebiet mit ähnlichen Kalk- und Mergelgesteinen. Darum fällt Schonungen deutlich härter aus als Gegenden in den Mittelgebirgen oder in Teilen Oberbayerns, wo Granit, Sandstein oder stärker verdünnte Quellgebiete vorkommen. Auch die lössbedeckten Flächen im Umland ändern daran wenig, weil das Grundwasser hier tief durch kalkige Schichten zirkuliert und dabei Mineralien aufnimmt. Das Trinkwasser für Schonungen stammt aus dem Verbund der Stadtwerke Schweinfurt und wird aus örtlichen und regionalen Brunnen im Maintal und im weiteren Schweinfurter Umland eingespeist. Das Netz wird über das Wasserwerk und die Gewinnungsanlagen des Versorgers gespeist, der die Ortsteile von Schonungen mit dem Mainfranken-Netz verbindet. Entscheidend ist dabei nicht ein einzelner Bergsee, sondern Grundwasser aus den kiesigen und kalkführenden Schichten der Mainaue und aus tieferen Fassungen im Landkreis Schweinfurt. Diese Quellen liegen in einem Gebiet, das vom Flusslauf, von Niederterrassen und vom Karst im Muschelkalk geprägt ist. Darum bleibt der Härtewert stabil im harten Bereich und liegt über vielen bayerischen Regionen, die von weicheren Voralpen- oder Granitwässern profitieren. Gegenüber Nachbarorten im Maintal ist Schonungen nicht die Ausnahme bei der Herkunft, aber bei der Härte fällt der Ort klar auf: Das Wasser trägt mehr Kalk aus dem Untergrund mit sich als in manchen Gemeinden südlich des Mains, wo Zuflüsse und geringere Karbonatanteile etwas weichere Werte liefern.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung der Rhön-Maintal-Gruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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