Wasserhärte in Teupitz

PLZ 15755 · Dahme-Spreewald, Brandenburg

5 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG

Website

Praktische Tipps bei 5 °dH

Spülmaschine

Bei 5 °dH in Teupitz reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Brandenburg

Teupitz liegt mit 5 °dH 11,4 °dH unter dem Durchschnitt (16,4 °dH).

Teupitz
5
Brandenburg
16,4

Vergleich mit Deutschland

Teupitz liegt mit 5 °dH 9,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Teupitz
5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Schwerin 14,6 °dH hart
Groß Köris 15,3 °dH hart
Halbe 13,7 °dH mittel
Märkisch Buchholz 12 °dH mittel
Bestensee 16,6 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Teupitz

22,7 °dH — was steckt dahinter? In Teupitz wäre ein solcher Wert ein Zeichen für deutlich kalkreicheres Wasser als es in diesem Teil des Dahme-Spreewalds üblich ist. Tatsächlich prägen hier die sandigen, eiszeitlichen Ablagerungen der Teltow- und Niederungslandschaft das Bild: durchlässige Sande, wenige karbonathaltige Schichten und viel Grundwasser aus flachen, jungen Sedimenten. Die Gegend um den Teupitzer See, die Dahme und die kleineren Seenketten speist Wasser, das nur wenig Kontakt mit kalkreichen Gesteinen hat. Genau deshalb bleibt die Härte niedrig und das Wasser weich. Anders als in Regionen mit mächtigen Kreide-, Muschelkalk- oder Grundmoränenpaketen sammelt es unterwegs kaum Calcium und Magnesium an. Teupitz liegt damit geologisch auf einer eher armen Sandbühne, nicht auf einem Kalksockel. Das Trinkwasser kommt hier nicht aus einer Talsperre, sondern aus örtlichen Grundwasserbrunnen des regionalen Verbunds. Zuständig ist der Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Königs Wusterhausen, der die Anlagen im südlichen Berliner Umland betreibt und Teupitz über sein Netz versorgt. Gefördert wird aus tiefen Brunnenfeldern in den grundwasserreichen Niederungen des Dahme-Spree-Gebiets, wo die Filterwirkung der Sande hoch und die Mineralisation niedrig ist. Die Kombination aus jungen Lockersedimenten, kurzer Fließstrecke im Untergrund und wenig kalkhaltigem Material hält den Härtewert im weichen Bereich. Quellen spielen für die öffentliche Versorgung hier keine Hauptrolle; entscheidend sind die Brunnen und die Aufbereitung im Verbundnetz. Im Vergleich zu Nachbarorten zeigt sich der Unterschied deutlich. In Teilen Brandenburgs, etwa dort, wo Geschiebelehme und kalkreichere Moränen mehr Mineralstoffe freigeben, fällt das Wasser spürbar härter aus. Auch innerhalb des Landkreises Dahme-Spreewald gibt es solche Gegensätze: Orte mit stärkerem Einfluss der Grundmoräne liegen oft über Teupitz, während die seen- und sandgeprägten Lagen rund um Groß Köris, Märkisch Buchholz und Prieros eher ähnliche, weiche Werte zeigen. Teupitz steht damit für das typische Wasserbild des südlichen Brandenburgs am Rand der Dahme-Seen: klar, wenig mineralisiert und eng an die eiszeitliche Landschaft gebunden.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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