Wasserhärte in Thiendorf

PLZ 01561 · Meißen, Sachsen

9,9 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserversorgung Riesa/Großenhain GmbH

Website

Praktische Tipps bei 9,9 °dH

Spülmaschine

Bei 9,9 °dH in Thiendorf: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen

Thiendorf liegt mit 9,9 °dH 4,9 °dH unter dem Durchschnitt (14,8 °dH).

Thiendorf
9,9
Sachsen
14,8

Vergleich mit Deutschland

Thiendorf liegt mit 9,9 °dH 4,8 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Thiendorf
9,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Schönfeld 17,3 °dH hart
Lampertswalde 17,3 °dH hart
Radeburg 10,5 °dH mittel
Ebersbach 17,3 °dH hart
Ortrand 9,9 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Thiendorf

Thiendorf liegt mit 9,9 °dH spürbar über vielen weichen Gebieten Sachsens, bleibt aber unter den deutlich härteren Zonen des Dresdner Elbtals und einzelner Randlagen in der Lausitz. Der Unterschied kommt aus dem Untergrund. Hier prägen sandige und kiesige Schichten der pleistozänen Schmelzwasserablagerungen den Wasserweg, dazu liegen im Untergrund örtlich tonige und lehmige Lagen, die das Regenwasser bremsen und ihm Zeit geben, Mineralien aufzunehmen. Kalkreiche Gesteine wie in anderen Teilen Mittelsachsens treten in Thiendorf und dem nördlichen Kreis Meißen viel schwächer auf. Darum bleibt das Wasser mittelhart statt weich oder stark kalkhaltig. Auch die Nähe zur Großen Röder und zu kleineren Niederungen im Tiefland wirkt mit, weil Grundwasser hier vor allem aus lockeren Sanden und Kiesen gespeist wird und nicht aus tiefen Karstschichten. So entsteht ein Wert, der sich klar von den weicheren Quellgebieten des Erzgebirgsrandes absetzt und zugleich unter manchen Orten des Elbtals bleibt. Versorgt wird Thiendorf über die lokale Trinkwasserversorgung des Wasserzweckverbands Böhlaer Wasser. Das Wasser stammt aus Grundwasserbrunnen im Einzugsbereich der Böhlaer Anlagen und wird von dort in das Leitungsnetz für Thiendorf und die Ortsteile eingespeist. Die Förderung aus den Brunnen im Niederungs- und Sandaquifer erklärt auch den stabilen, mittleren Härtebereich. Große Talsperren spielen hier keine direkte Rolle; entscheidend sind die regionalen Grundwasservorkommen im östlichen Landkreis Meißen. Nachbarorte wie Thiendorf selbst, Sacka und Stölpchen liegen im selben geologischen Raum und zeigen ähnliche Werte, während Orte mit stärkerem Einfluss von Elbtalwasser oder karbonatreicherem Untergrund merklich anders ausfallen können. Sachsenweit gehört Thiendorf damit nicht zu den weichen Bergwasser-Standorten, aber auch nicht zu den harten Kalkzonen. Der Ort steht genau zwischen beiden Welten, geprägt von Sand, Kies und dem flachen Relief des Großenhainer Pflegegebiets.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserversorgung Riesa/Großenhain GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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