Wasserhärte in Waldfensterer Forst

19,7 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung der Rhön-Maintal-Gruppe

Website

Praktische Tipps bei 19,7 °dH

Spülmaschine

Bei 19,7 °dH in Waldfensterer Forst: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Waldfensterer Forst liegt mit 19,7 °dH 2,4 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Waldfensterer Forst
19,7
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Waldfensterer Forst liegt mit 19,7 °dH 5 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Waldfensterer Forst
19,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Burkardroth 19,4 °dH hart
Oberthulba 19,9 °dH hart
Geroda 20 °dH hart
Schondra 20,3 °dH hart
Neuwirtshauser Forst 19,7 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Waldfensterer Forst

Unter Waldfensterer Forst liegt kein junges Lockermaterial, sondern das alte Buntsandstein- und Muschelkalkland des nördlichen Unterfrankens. Die Hügel und Hänge des Landkreises Bad Kissingen sind von Sandstein, tonigen Lagen und Kalkstein geprägt, die während der Trias in Flachmeeren, Flussrinnen und Ablagerungsräumen entstanden. Später wurden sie durch die Erdgeschichte gehoben, zerbrochen und von Bächen wie der Saale und ihren Zuflüssen angeschnitten. Genau aus diesem Untergrund stammt die Härte von 19,7 °dH: Regenwasser sickert durch kalkführende Schichten, löst Calcium und Magnesium heraus und erreicht den Wasserhahn deshalb deutlich mineralischer als in Gegenden mit Granit, Gneis oder reinem Sand. Auch die fränkische Schichtstufenlandschaft mit ihren Mergeln und Kalkbänken trägt dazu bei, dass das Wasser hier härter ausfällt als in vielen Teilen des bayerischen Voralpenlands oder in den Mittelgebirgen mit silikatischem Gestein. Das Trinkwasser für Waldfensterer Forst stammt aus dem örtlichen Netz des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Rhön-Maintal-Gruppe, der die Region mit Quell- und Brunnenwasser aus dem Saaletal und den angrenzenden Vorranggebieten versorgt. Genutzt werden tiefere Grundwasserfassungen und Quellgebiete im Umfeld der Hochflächen zwischen Bad Kissingen, Burkardroth und den Randlagen der Rhön. Die Lage zwischen Buntsandsteinrücken, Kalkzügen und wasserführenden Talzügen bestimmt dabei nicht nur die Menge, sondern auch die Mineralien im Wasser. Darum liegt Waldfensterer Forst spürbar über dem bayerischen Durchschnitt, denn vielerorts im Freistaat reicht das Spektrum von weichem Alpenvorlandwasser bis zu mittelhartem Wasser aus Sandstein- und Kalkmischgebieten. Hier schlägt der kalkreiche Untergrund stärker durch als in benachbarten Orten mit anderen Fassungen, und das merkt man an der höheren Härte deutlich. Waldfensterer Forst steht damit geologisch näher an den hartwassergeprägten Teilen der Rhön und des Saaletals als an den weicheren Wasserräumen Oberbayerns. Nachbarorte mit anderen Gewinnungsgebieten, vor allem dort, wo Quellfassungen stärker von Sandstein dominiert werden, kommen oft auf niedrigere Härtewerte. Die Lage im Landkreis Bad Kissingen, zwischen Waldhängen, Muschelkalkstufen und den Tälern der Fränkischen Saale, erklärt diese deutliche Mineralität besser als jeder Blick auf die Karte allein. Das Wasser trägt die Handschrift des Untergrunds: Kalk aus den Schichten, Magnesium aus den Gesteinsfolgen, dazu der Weg durch die regionalen Grundwasserleiter. Genau diese Herkunft macht Waldfensterer Forst wasserchemisch eigenständig und hebt den Ort klar von weicher versorgten Regionen Bayerns ab.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung der Rhön-Maintal-Gruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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