Wasserhärte in Wang

PLZ 85368 · Freising, Bayern

19 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung der Wang-Gruppe

Website

Praktische Tipps bei 19 °dH

Spülmaschine

Bei 19 °dH in Wang: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Wang liegt mit 19 °dH 1,7 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Wang
19
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Wang liegt mit 19 °dH 4,3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Wang
19
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Moosburg a.d.Isar, St 15,9 °dH hart
Mauern 16 °dH hart
Bruckberg 19,5 °dH hart
Gammelsdorf 18,7 °dH hart
Langenpreising 18,5 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Wang

Wang liegt beim Trinkwasser deutlich über dem bayerischen Mittel und auch spürbar über vielen Orten im Landkreis Freising. Mit 19 °dH gehört das Wasser hier zur harten Seite, während in weiten Teilen des Alpenvorlands und in manchen Nachbargemeinden oft weichere bis mittlere Werte ankommen. Der Unterschied hat vor allem mit dem Untergrund zu tun: Im Hallertauer Hügelland und im tertiären Vorland prägen Mergel, Ton und vor allem kalkhaltige Schichten das Grundwasser. Auf seinem Weg durch diese Böden nimmt es Calcium und Magnesium auf. Das macht das Wasser in Wang mineralisch kräftig. Die Nähe zu den Tälern von Amper und Isar sorgt zwar für die regionale Grundwasserneubildung, doch die örtlichen Schichten geben dem Wasser den härteren Charakter. Gegenüber Orten mit stärkerem Einfluss von Schottern oder tieferen, kalkärmeren Grundwasserleitern fällt Wang deshalb klar auf. Versorgt wird Wang über den örtlichen Zweckverband, der das Trinkwasser aus Grundwasserbrunnen im Gemeindegebiet und aus dem weiteren Umfeld der Freisinger Vorlandsiedlungen gewinnt. Typisch sind Tiefbrunnen in ergiebigen Schotter- und Sandlagen, aus denen das Wasser nach der Aufbereitung ins Netz gelangt. Die Versorgung ist auf die lokale Siedlungsstruktur zugeschnitten und bindet Wang an die Wassergewinnung im nördlichen Landkreis Freising. Anders als bei Orten, die ihr Trinkwasser aus Fernleitungen oder Mischsystemen beziehen, bleibt die Herkunft hier stark an die regionalen Grundwasserleiter gebunden. Das prägt auch den Geschmack und die Mineralisierung. Im direkten Vergleich zu Nachbarorten mit geringerer Härte zeigt Wang damit ein klar kalkreicheres Profil, ohne auf Oberflächenwasser aus Talsperren angewiesen zu sein. Im bayerischen Vergleich steht Wang damit zwischen den weichen Wasserräumen der Alpenrand- und Moorgebiete und den härteren Regionen des tertiären Hügellands. Freising selbst und die Orte entlang der großen Schotter- und Grundwasserzonen südlich davon können je nach Netzgebiet deutlich variieren, doch Wang bleibt mit 19 °dH verlässlich im harten Bereich. Entscheidend sind die kalkführenden Sedimente, die das Wasser auf seinem Weg durch die Untergrundschichten begleiten. Wer die Karte des Landkreises liest, erkennt schnell: Nicht die Entfernung zu einem Fluss entscheidet allein, sondern der geologische Unterbau. Genau dort liegt der Grund, weshalb Wang beim Trinkwasser ein eigenständiges Profil hat, das sich von weicheren Nachbarorten abhebt und zugleich typisch für das Vorland zwischen Isar, Amper und Hallertau ist.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung der Wang-Gruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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