Wasserhärte in Weibern

PLZ 56745 · Ahrweiler, Rheinland-Pfalz

12,9 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Ahr

Website

Praktische Tipps bei 12,9 °dH

Spülmaschine

Bei 12,9 °dH in Weibern: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Weibern liegt mit 12,9 °dH genau im Durchschnitt (13,3 °dH).

Weibern
12,9
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Weibern liegt mit 12,9 °dH 1,8 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Weibern
12,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Kempenich 14 °dH mittel
Volkesfeld 13,9 °dH mittel
Hausten 13,9 °dH mittel
Rieden 14,6 °dH hart
Brenk 13,8 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Weibern

12,9 °dH steckt in Weibern in einem klaren geologischen Muster: Die Trinkwasserhärte wird hier vor allem von vulkanischen Gesteinen und den darüberliegenden Basalt- und Tuffschichten der Osteifel geprägt. Im Raum Weibern, im Landkreis Ahrweiler, liegen ortsnahe Wassergewinnungsgebiete in einem Untergrund, der Regenwasser nicht nur schnell aufnimmt, sondern auf seinem Weg durch mineralreiches Gestein auch Calcium und Magnesium mitnimmt. Genau deshalb fällt das Wasser hier nicht weich aus, sondern liegt im mittleren Bereich. Die Nähe zu den Eifelhöhen und den von der Ahr entwässerten Tälern sorgt dafür, dass sich lokale Grundwasserströme anders verhalten als in den flachen, lössreichen Regionen weiter südlich im Land. Der Härtewert ist damit ein direkter Fingerabdruck des Untergrunds: Basalt, Tuff und verwitterte Vulkanasche statt kalkarmer Sandböden. Das Trinkwasser für Weibern stammt aus der regionalen Verbundversorgung des Zweckverbands Wasserversorgung Eifel-Ahr, der die Ortsnetze mit Wasser aus eigenen Brunnen und Quellen in der Eifel speist. Entscheidend sind dabei mehrere Gewinnungsanlagen im Verbandssystem, ergänzt durch Aufbereitung und Speicherung in Hochbehältern, bevor das Wasser in die Haushalte von Weibern gelangt. Die Versorgung ist auf die topografische Lage des Ortes zugeschnitten, denn auf den Höhen westlich des Ahrtals braucht es stabile Druckzonen und kurze Wege vom Gewinnungsgebiet ins Netz. Der Verband arbeitet in einem Gebiet, in dem Quellwasser und Grundwasser aus dem vulkanischen Mittelgebirge zusammengeführt werden; Weibern hängt damit an einer Versorgung, die stark regional verankert ist und nicht auf Fernwasser aus großen Talsperren angewiesen ist. Im Vergleich zu vielen Orten in Rheinland-Pfalz liegt Weibern im mittleren Härtebereich und damit weder im weichen Spektrum der waldreichen Hunsrück- und Westerwaldlagen noch im deutlich härteren Bereich mancher kalkreicher Rheinniederungen. Auch innerhalb des Landkreises Ahrweiler zeigt sich dieser Unterschied deutlich: Orte näher am Ahrtal oder an kalkreicheren Randzonen können andere Härtewerte aufweisen, während Weibern stärker vom vulkanischen Eifeluntergrund geprägt bleibt. Gerade diese Lage zwischen den Höhen der Osteifel und den Abflussräumen Richtung Ahr macht das Wasser hier eigenständig. Es kommt nicht aus einem anonymen Landesnetz, sondern aus einer Region, deren Gestein, Relief und Grundwasserführung den Geschmack und die Mineralisation bis heute sichtbar mitbestimmen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Ahr

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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