Wasserhärte in Westerrönfeld

PLZ 24784 · Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holstein

14,6 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Rendsburg GmbH

Website

Praktische Tipps bei 14,6 °dH

Spülmaschine

Bei 14,6 °dH in Westerrönfeld: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Westerrönfeld liegt mit 14,6 °dH 0,7 °dH über dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Westerrönfeld
14,6
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Westerrönfeld liegt mit 14,6 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Westerrönfeld
14,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Nübbel 14,2 °dH hart
Rendsburg 14,6 °dH hart
Schülp b. Rendsburg 14,2 °dH hart
Büdelsdorf 14,6 °dH hart
Fockbek 14,6 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Westerrönfeld

Westerrönfeld liegt mit 14,6 °dH deutlich über dem schleswig-holsteinischen Durchschnitt und auch spürbar über vielen Orten an der Schlei, an der Küste und in den Marschgebieten. Der Grund liegt im Untergrund des südlichen Kreises Rendsburg-Eckernförde: Unter den sandigen und lehmigen Schichten aus der Eiszeit liegen hier kalk- und mineralreiche Sedimente, die dem Grundwasser auf dem Weg durch den Boden mehr Calcium und Magnesium mitgeben. Die Nähe zum Nord-Ostsee-Kanal und zur Eider verändert den Härtewert nicht direkt, doch die regionalen Grundwasserleiter sind geprägt von glazialen Ablagerungen, Geschiebemergel und Sanden, die je nach Tiefe unterschiedlich viel Kalk freisetzen. Genau deshalb fällt Westerrönfeld härter aus als manche Nachbarorte mit stärker durchmischten, küstennahen Wasserressourcen und liegt klar über den weicheren Bereichen im nördlichen Landesteil. Das Trinkwasser kommt aus dem Versorgungsnetz des Wasserbeschaffungsverbands Rendsburg. Der Verband gewinnt es aus örtlichen und regionalen Grundwasserbrunnen im Raum Rendsburg, also aus tiefen, geschützten Aquiferen unter der Geest- und Niederungslandschaft des Kreises. Dort wird das Wasser gefördert, aufbereitet und über das Leitungsnetz nach Westerrönfeld verteilt. Oberflächenwasser aus Talsperren spielt hier keine Rolle; die Versorgung beruht auf Grundwasser, das in den eiszeitlichen Schichten des Umlands gespeichert ist. Diese Herkunft prägt auch den Geschmack und die Mineralisierung, die in Westerrönfeld anders ausfallen als in vielen Orten an der Westküste oder in den nördlichen Kreisen, wo andere Brunnenfelder und oft weichere Rohwässer genutzt werden. Der Unterschied zu Nachbarorten ist im Alltag des Leitungsnetzes gut zu erkennen. Rendsburg, Osterrönfeld und die Gemeinden entlang des Kanals hängen ebenfalls an einem regionalen Grundwassersystem, doch die Härte schwankt je nach Brunnenfeld und Mischungsverhältnis. Westerrönfeld liegt dabei auf der härteren Seite des Spektrums in Schleswig-Holstein, einem Land, das insgesamt stark von Küsten-, Moor- und Niederungswässern geprägt ist und deshalb vielerorts weichere Werte kennt. Im südlichen Binnenland, wo die Eiszeit den Untergrund mit kalkhaltigem Material aufgeladen hat, zeigt sich das Wasser oft kräftiger mineralisiert. Westerrönfeld steht damit nicht für Küstenwasser, sondern für ein typisches Rendsburger Grundwasser mit deutlicher Kalksignatur aus dem geologischen Unterbau der Region.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Rendsburg GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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