Wasserhärte in Windeby

PLZ 24340 · Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holstein

15 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Schleswiger Stadtwerke

Website

Praktische Tipps bei 15 °dH

Spülmaschine

Bei 15 °dH in Windeby: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Windeby liegt mit 15 °dH 1,1 °dH über dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Windeby
15
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Windeby liegt mit 15 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Windeby
15
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Kosel 14,2 °dH hart
Osterby 14,2 °dH hart
Gammelby 14,2 °dH hart
Hummelfeld 15,1 °dH hart
Fleckeby 15 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Windeby

Windeby liegt beim Wasserhärtewert mit 15 °dH deutlich über dem Schleswig-Holstein-Durchschnitt und auch spürbar über vielen Orten an der Ostseeküste. Der Grund liegt in der Landschaft des östlichen Hügellands: eiszeitliche Grund- und Endmoränen, kalkhaltige Geschiebemergel und sandige Ablagerungen prägen den Untergrund rund um Eckernförde, Goosefeld und Rieseby. Regenwasser sickert dort durch mineralreiche Schichten, nimmt Calcium und Magnesium auf und erreicht so einen harten Charakter. Anders als in Gegenden mit moorigem, weichem Wasser aus den Geest- und Marschbereichen bleibt das Trinkwasser in Windeby deshalb deutlich kalkreicher. Die Nähe zur Eckernförder Bucht und zu den kleinen Niederungen der Schwansen-Landschaft ändert daran wenig, weil keine großen kalkarmen Oberflächengewässer den Härtegrad absenken. Das Trinkwasser kommt hier nicht aus einer Talsperre, sondern aus örtlichen Grundwasserfassungen im Versorgungsnetz von Schleswiger Stadtwerke oder dem regionalen Netzbereich von Schleswig-Holstein Netz, je nach Anschlussgebiet im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Gefördert wird aus tiefen Brunnen, die in wasserführende Sand- und Kieshorizonte innerhalb der glazial geprägten Schichten reichen. Diese Brunnen nutzen das Grundwasser, das sich im Einzugsgebiet zwischen Eckernförde, Windeby und den höher gelegenen Flächen des Hinterlands sammelt. Quellwasser spielt hier kaum eine Rolle; entscheidend sind die Brunnenstandorte und die geologische Filterstrecke unter den Feldern und Knicks. So bleibt die Wasserqualität regional verankert und folgt dem Untergrund der gesamten Umgebung. Im Vergleich zu vielen Orten im südlichen Schleswig-Holstein wirkt Windeby dadurch mineralischer und härter. Gegenüber feuchteren, moorigen Landschaften im Westen des Landes fällt der Unterschied sofort auf, während Orte mit ähnlicher eiszeitlicher Prägung im Kreis Rendsburg-Eckernförde oft ähnliche Werte zeigen. Windeby steht damit typisch für den östlichen Teil Schleswig-Holsteins: nah an der Ostsee, aber geologisch nicht vom Meer bestimmt, sondern von den Ablagerungen der Eiszeit. Wer durch die Nachbarorte fährt, erkennt dieselbe Handschrift des Bodens, doch der Härtewert bleibt im oberen Bereich, weil Kalk und Magnesium im Untergrund nicht ausgewaschen, sondern im Grundwasser mitgeführt werden.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Schleswiger Stadtwerke

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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