Wasserhärte in Alerheim

PLZ 86733 · Donau-Ries, Bayern

15,9 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Gemeindewerke Alerheim

Website

Praktische Tipps bei 15,9 °dH

Spülmaschine

Bei 15,9 °dH in Alerheim: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Alerheim liegt mit 15,9 °dH 1,4 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Alerheim
15,9
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Alerheim liegt mit 15,9 °dH 1,2 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Alerheim
15,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Deiningen 16 °dH hart
Möttingen 16,5 °dH hart
Wechingen 15,9 °dH hart
Huisheim 17,1 °dH hart
Wemding, St 16,6 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Alerheim

Der Landkreis Donau-Ries ist ein Wasserraum aus Gegensätzen: südlich prägen die Schotter und Molasseablagerungen der Riesrandzone das Bild, nördlich und östlich greifen Juragesteine und alte Kalkschichten in den Untergrund. Dazu kommen die Täler von Wörnitz und Eger, die das Gebiet entwässern und das Grundwasser immer wieder mit mineralreichen Sickerwässern speisen. Genau dort liegt die Ursache für die Härte von 15,9 °dH in Alerheim. Das Wasser löst unterwegs Kalk aus den karbonathaltigen Böden und Gesteinen, nimmt Calcium und Magnesium auf und bleibt deshalb deutlich härter als in vielen Regionen Bayerns mit silikatischen oder alpinen Einzugsgebieten. Alerheim sitzt damit mitten in einer Landschaft, die Wasser natürlich mit Mineralien anreichert, statt es weich zu filtern. Das Trinkwasser kommt in Alerheim aus dem örtlichen Netz des Gemeindegebiets und wird über die kommunale Versorgung des Zweckverbands beziehungsweise der zuständigen Gemeindewerke im Donau-Ries bereitgestellt. Die Versorgung stützt sich auf Grundwasser aus Brunnen im näheren Umland, nicht auf Fernwasser aus alpinen Speichern. Dieses regionale Wasser stammt aus den kiesigen und kalkführenden Schichten des Riesvorlands und der angrenzenden Talräume, wo sich Niederschlag langsam sammelt und über Jahre durch den Untergrund wandert. Gerade diese Brunnenlage erklärt den festen, kalkreichen Charakter. Alerheim unterscheidet sich damit von Orten, die an große Leitungsverbünde mit weicherem Donau- oder Alpenwasser angeschlossen sind. Auch gegenüber vielen bayerischen Gemeinden im Voralpenland oder in den Mittelgebirgen bleibt der Wert hier klar höher und geologisch viel näher an der Quelle des Kalks. Der Ort selbst spiegelt diese Lage wider. Zwischen Nördlingen, Wallerstein und Deiningen ist Alerheim Teil eines eher mineralischen Wassergürtels, während im Allgäu oder in Teilen Oberbayerns deutlich weichere Werte üblich sind. Die Härte von 15,9 °dH passt damit nicht zu Zufall, sondern zum Untergrund des Donau-Ries mit seinen Kalken, Schottern und dem Einfluss der Rieslandschaft. Das Trinkwasser trägt die Handschrift der Region bis ins Glas: lokal gefasst, grundwasserbasiert und von der Geologie des Nordschwabens geprägt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Gemeindewerke Alerheim

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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