Wasserhärte in Arneburg

PLZ 39596 · Stendal, Sachsen-Anhalt

16,6 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserverband Stendal-Osterburg

Website

Praktische Tipps bei 16,6 °dH

Spülmaschine

Bei 16,6 °dH in Arneburg: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen-Anhalt

Arneburg liegt mit 16,6 °dH 5 °dH unter dem Durchschnitt (21,6 °dH).

Arneburg
16,6
Sachsen-Anhalt
21,6

Vergleich mit Deutschland

Arneburg liegt mit 16,6 °dH 1,9 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Arneburg
16,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Klietz 16,9 °dH hart
Hohenberg-Krusemark 16,9 °dH hart
Hassel 17,7 °dH hart
Eichstedt (Altmark) 15,3 °dH hart
Schönhausen (Elbe) 16,6 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Arneburg

16,6 °dH steht in Arneburg für hartes Trinkwasser, und der Grund liegt tief unter der Altmark. Die Stadt sitzt am Rand des Elbtals, wo lockere Sande, Kiese und eiszeitliche Ablagerungen das Grundwasser prägen. Aus solchen Schichten lösen sich vor allem Calcium und Magnesium. Die Elbe selbst liefert keine Trinkwasserfassung direkt vor Ort, sie formt aber die Landschaft mit Auen, Niederungen und alten Flussrinnen, in denen sich Grundwasser sammelt und langsam bewegt. Dazu kommt das Umfeld des Landkreises Stendal mit seinen sandigen Böden und wenig kalkarmen Deckschichten. Genau deshalb fällt der Härtewert hier spürbar höher aus als in Gegenden mit weicherem, stärker durch Niederschläge gespeistem Wasser. Das Trinkwasser kommt nicht aus einer Talsperre, sondern aus Grundwasserfassungen des regionalen Netzbetreibers. Zuständig ist der Wasserverband Stendal-Osterburg, der Arneburg über seine Anlagen im Landkreis Stendal versorgt. Das Wasser wird aus tiefen Brunnen gewonnen, in denen das Grundwasser aus den quartären Sand- und Kiesschichten gefördert wird. Diese Brunnen liegen im Versorgungsgebiet der Altmark, wo mehrere Orte über gemeinsame Leitungsnetze angebunden sind. Arneburg hängt damit an einem regionalen System, das auf lokale Grundwasserreserven setzt und nicht auf Fernwasser aus dem Harz oder auf Speicherseen. Die Nähe zur Elbe ist dabei kein Zufall, denn die Flussniederung begünstigt mächtige Grundwasserleiter, die seit langem für die Versorgung genutzt werden. Im Vergleich zu Nachbarorten zeigt sich Arneburg eher auf der harten Seite der Altmark. In vielen Teilen Sachsen-Anhalts schwankt Trinkwasser stark zwischen weichem Harzwasser und deutlich härterem Grundwasser aus der Ebene. Orte im Harz oder an Fernwasserleitungen bekommen oft spürbar weichere Werte, während die Städte und Dörfer im Landkreis Stendal mit ihren sandigen, kalkführenden Untergründen meist im mittleren bis harten Bereich liegen. Arneburg passt damit klar ins Bild der nördlichen Elbregion: weniger Gebirge, mehr Flussniederung, mehr Grundwasser aus Sedimenten. Der Wert von 16,6 °dH ist kein Ausreißer, sondern ein typisches Zeichen für die geologische Handschrift der Altmark.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverband Stendal-Osterburg

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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