Wasserhärte in Leonberg

PLZ 95666 · Tirschenreuth, Bayern

8,2 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Gemeinde Leonberg

Website

Praktische Tipps bei 8,2 °dH

Spülmaschine

Bei 8,2 °dH in Leonberg reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Leonberg liegt mit 8,2 °dH 9,1 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Leonberg
8,2
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Leonberg liegt mit 8,2 °dH 6,5 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Leonberg
8,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Mitterteich, St 8,2 °dH weich
Waldsassen, St 8,2 °dH weich
Tirschenreuth, St 8,1 °dH weich
Konnersreuth 8,2 °dH weich
Wiesau 8,7 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Leonberg

Unter Leonberg bei Tirschenreuth liegt der Boden des Oberpfälzer Hügellands. Der Untergrund besteht nicht aus Kalk, sondern vor allem aus verwittertem Granit, Gneis und sandig-lehmigen Deckschichten, die aus den eiszeitlichen Ablagerungen der nördlichen Oberpfalz hervorgegangen sind. Diese Gesteine speichern wenig gelöste Mineralien, weil das Wasser rasch durch grobe Sand- und Schuttlagen versickert und nur kurze Wege durch das Gestein nimmt. Auch kleine Bäche und Gräben aus dem Einzugsgebiet der Waldnaab liefern kein hartes Kalkwasser nach, sondern laufen durch silikatische Böden. Darum bleibt der Härtewert bei 8,2 °dH im weichen Bereich. Der Ort sitzt damit in einer Landschaft, die eher von Granitkuppen, flachen Mulden und kargen Böden geprägt ist als von kalkreichen Schichten wie in anderen Teilen Bayerns. Das Wasser für Leonberg kommt aus dem Netz der Gemeinde Leonberg und wird aus örtlichen Tiefbrunnen und Quellen im Gemeindegebiet und der näheren Umgebung gewonnen. Zuständig ist die Gemeinde Leonberg, die ihr Trinkwasser über das kommunale Leitungsnetz verteilt. Die Versorgung stützt sich auf Grundwasser aus den Schichtpaketen unter den Wiesen und Wäldern der Umgebung, nicht auf Fernwasser aus einer großen Talsperre. Gerade diese lokalen Brunnen liefern ein Wasser, das nur wenig Calcium und Magnesium aus dem Untergrund löst. Deshalb liegt Leonberg deutlich unter Orten im Jura, im Donaugebiet oder in Teilen Frankens, wo Kalk und Mergel das Wasser härter machen. Auch gegenüber Nachbarorten im Landkreis Tirschenreuth zeigt sich der Unterschied: Wo mehr Löss, Ton oder kalkärmere Grundgebirge vorherrschen, bleibt das Wasser ähnlich weich; wo kalkreiche Zonen näher an der Oberfläche liegen, steigt die Härte spürbar an. Leonberg steht damit klar auf der weichen Seite des Oberpfälzer Wassers und trägt die Handschrift seines granitischen Untergrunds und der lokalen Brunnen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Gemeinde Leonberg

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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