Wasserhärte in Lötzbeuren

PLZ 56843 · Bernkastel-Wittlich, Rheinland-Pfalz

9,3 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserwerk Kautenbach

Website

Praktische Tipps bei 9,3 °dH

Spülmaschine

Bei 9,3 °dH in Lötzbeuren: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Lötzbeuren liegt mit 9,3 °dH 4 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Lötzbeuren
9,3
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Lötzbeuren liegt mit 9,3 °dH 5,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Lötzbeuren
9,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Raversbeuren 9,6 °dH mittel
Irmenach 10,9 °dH mittel
Lautzenhausen 10,8 °dH mittel
Wahlenau 9,7 °dH mittel
Büchenbeuren 8,5 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Lötzbeuren

Lötzbeuren liegt härtemäßig spürbar unter vielen Orten im Hunsrück und bleibt mit 9,3 °dH im mittleren Bereich, während Teile des östlichen Rheinland-Pfalz oft noch weicheres Wasser aus dem Hunsrücker Schiefer bekommen und andere Regionen deutlich kalkreicher aus den Muschelkalkgebieten liegen. Der Unterschied kommt hier vor allem aus dem Untergrund: Rund um Lötzbeuren prägen verwitterte Schiefer, Sandsteine und lössarme Hunsrückböden das Wasserbild. Solche Gesteine geben nur begrenzt Calcium und Magnesium ab. Deshalb steigt die Härte nicht so stark an wie in Kalklandschaften an Mosel, Saar oder im südlichen Rheinhessen. Die nahe Lage zum Hunsrückrücken und zu den Tälern von Kyrbach und Mosel sorgt zudem dafür, dass Niederschläge rasch versickern und als Grundwasser durch klüftige, mineralarme Schichten laufen, statt lange in kalkreichen Sedimenten zu stehen. Das Trinkwasser kommt im Raum Lötzbeuren aus dem regionalen Netz des Zweckverbands Wasserwerk Kautenbach. Gefördert wird dort vor allem aus Grundwasserfassungen und Quellen im Hunsrück, die über Aufbereitungsanlagen und Hochbehälter in die Verbandsgemeinde weitergegeben werden. Die Versorgung orientiert sich am Gefälle zwischen den höher gelegenen Wald- und Hanglagen und den kleinen Siedlungen des Plateaus. Dadurch gelangt kein Wasser aus einer großen Talsperre, sondern ein lokales, geologisch geprägtes Mischwasser in die Leitungen. Diese Herkunft erklärt auch, warum die Härte stabil im mittleren Bereich bleibt und sich von Ort zu Ort nur wenig verschiebt. Im Vergleich zu den Nachbarorten im Landkreis Bernkastel-Wittlich zeigt Lötzbeuren ein eigenes Profil. Richtung Mosel, etwa in den tiefer gelegenen Weinorten, ist das Wasser oft etwas mineralreicher, weil dort andere Gesteinsfolgen und mehr Karbonatanteile ins Spiel kommen. Nach Norden und Westen, wo der Hunsrück noch stärker vom Schiefer dominiert wird, fällt das Wasser häufig weicher aus. Lötzbeuren steht damit an einer Übergangszone zwischen beiden Welten: nicht so weich wie reine Schieferlagen, nicht so hart wie die kalkgeprägten Räume entlang der Flusstäler. Genau dieser Standort auf dem Hunsrückplateau macht den örtlichen Wert von 9,3 °dH so nachvollziehbar und so typisch für den nördlichen Teil des Kreises.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserwerk Kautenbach

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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