Wasserhärte in Neuwittenbek

PLZ 24214 · Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holstein

15,9 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserbeschaffungsverband Dänischer Wohld

Website

Praktische Tipps bei 15,9 °dH

Spülmaschine

Bei 15,9 °dH in Neuwittenbek: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Neuwittenbek liegt mit 15,9 °dH 2 °dH über dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Neuwittenbek
15,9
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Neuwittenbek liegt mit 15,9 °dH 1,2 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Neuwittenbek
15,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Ottendorf 14,2 °dH hart
Tüttendorf 15,7 °dH hart
Kronshagen 16,6 °dH hart
Quarnbek 16,6 °dH hart
Felm 15,7 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Neuwittenbek

Zwischen der Kieler Förde, den sanften Moränenrücken des Dänischen Wohlds und den Niederungen Richtung Nord-Ostsee-Kanal liegt Neuwittenbek in einer Landschaft, die vom Eis der letzten Eiszeit geformt wurde. Unter den Feldern lagern sandige bis lehmige Geschiebelehme, dazu kalkhaltige Sedimente aus der Kreidezeit im weiteren Untergrund. Regenwasser sickert hier nicht schnell durch reinen Sand, sondern nimmt auf dem Weg ins Grundwasser viel Calcium und Magnesium aus den bindigen, kalkreichen Schichten auf. Genau daraus erklärt sich der harte Wert von 15,9 °dH. Die Nähe zu kleinen Gräben, zur Levensau und zu den feuchten Niederungen ändert daran wenig, denn sie speisen vor allem oberflächennahe Wasserläufe; das Trinkwasser stammt nicht aus diesen Bächen, sondern aus tieferen Grundwasserleitern, die in dieser Landschaft besonders mineralreich sind. Versorgt wird Neuwittenbek über den Wasserbeschaffungsverband Dänischer Wohld, der das Trinkwasser aus eigenen Förderbrunnen im regionalen Grundwasserfeld gewinnt und über das Leitungsnetz in die Orte der Gemeinde bringt. Die Gewinnungsgebiete liegen im ländlichen Hinterland des Kreises Rendsburg-Eckernförde, wo geschützte Brunnen in ausreichender Tiefe die kalzium- und magnesiumhaltigen Schichten anzapfen. Talsperren spielen hier keine Rolle; Schleswig-Holstein bezieht sein Trinkwasser fast vollständig aus Grundwasser, und auch Neuwittenbek folgt diesem Muster. Der Ort erhält damit Wasser aus derselben hydrogeologischen Landschaft, die schon die Böden, Knicks und Niederungen prägt. Der Härtewert spiegelt also nicht ein technisches Mischwasser wider, sondern die Mineralien des Untergrunds. Im Vergleich zu den Nachbarorten im Dänischen Wohld fällt Neuwittenbek eher ins härtere Segment. Küstennahe Orte an der Förde oder weiter Richtung Kiel bekommen teils Wasser mit etwas geringerer Härte, weil dort andere Grundwasserhorizonte oder Mischungen aus mehreren Fördergebieten genutzt werden. Im Vergleich zu weiten Teilen Schleswig-Holsteins liegt Neuwittenbek aber mitten im typischen Nordosten des Landes: kein sehr weiches Wasser wie in manchen Moor- und Geestlagen, sondern ein kräftig mineralisches Grundwasser aus der Moränenlandschaft zwischen Feldern, Knicks und Niederungen. Genau diese Verbindung aus eiszeitlichem Bodenaufbau, kalkreichem Untergrund und regionaler Brunnenförderung macht den Ort wasserchemisch so eigenständig.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserbeschaffungsverband Dänischer Wohld

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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