Wasserhärte in St. Peter

PLZ 79271 · Breisgau-Hochschwarzwald, Baden-Württemberg

11,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung St. Peter

Website

Praktische Tipps bei 11,4 °dH

Spülmaschine

Bei 11,4 °dH in St. Peter: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

St. Peter liegt mit 11,4 °dH 4,5 °dH unter dem Durchschnitt (15,9 °dH).

St. Peter
11,4
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

St. Peter liegt mit 11,4 °dH 3,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

St. Peter
11,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
St. Märgen 11,4 °dH mittel
Stegen 8,1 °dH weich
Buchenbach 7,9 °dH weich
Kirchzarten 8,3 °dH weich
Glottertal 8,2 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in St. Peter

Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald liegt an einer geologischen Nahtstelle zwischen dem kristallinen Grundgebirge des Schwarzwalds und den jüngeren Schotter- und Lössablagerungen des Oberrheingrabens. Genau diese Mischung prägt auch St. Peter. Der Ort sitzt hoch im Schwarzwaldvorland, wo Regenwasser auf Gneis, Granit und verwitterte Schiefer trifft, statt auf die kalkreichen Schichten, die andernorts in Baden-Württemberg für deutlich härteres Wasser sorgen. Auf dem Weg durch das Gebirge und die Talzüge nimmt das Wasser zwar Mineralien auf, bleibt aber unter dem Niveau vieler Juragebiete. Die mittlere Härte von 11,4 °dH passt zu dieser Lage zwischen den Quellen des Schwarzwalds und den lockeren Sedimenten des Vorlands. Anders als in Orten am Kaiserstuhl oder im fruchtbaren Rheintal, wo kalkhaltige Böden das Wasser stärker belasten, bleibt das Wasser in St. Peter merklich ausgewogener, aber nicht weich. Das Trinkwasser für St. Peter stammt aus der örtlichen Schienen- und Quellwassergewinnung des Zweckverbands Wasserversorgung St. Peter. Genutzt werden mehrere Quellfassungen aus den bewaldeten Höhenzügen und ergänzende Brunnen im Gemeindegebiet und in den angrenzenden Schwarzwaldtälern. Das Wasser wird ohne lange Fernleitung aus dem unmittelbaren Einzugsgebiet gewonnen, aufbereitet und in das Netz eingespeist. Der Verband versorgt den Ort direkt und hält damit die Versorgung eng an die lokalen Niederschlags- und Gebirgsverhältnisse gebunden. Diese Nähe zur Gewinnung ist typisch für den Hochwaldraum: Das Wasser kommt nicht aus einem großen Bodenseewerk und auch nicht aus einer Fernwasserleitung, sondern aus den eigenen Quellen des Schwarzwalds. Gegenüber den Nachbarorten im Dreisamtal und im Hochschwarzwald zeigt St. Peter ein eigenes Profil. Freiburg im Breisgau und viele Orte auf der Rheinebene haben wegen der löss- und kalkreicheren Böden oft andere Härtebereiche. In den höher gelegenen Schwarzwaldgemeinden schwanken die Werte stärker, je nachdem, ob Quellwasser aus silikatischem Grundgebirge oder Mischwasser aus tieferen Fassungen verwendet wird. St. Peter liegt dazwischen: bergnah, aber nicht extrem weich; klar vom Schwarzwald geprägt, aber nicht so mineralarm wie reine Quellorte im inneren Gebirge. Genau dieser Standort am Übergang von den Höhen des südlichen Schwarzwalds zum Oberrheingraben macht das Trinkwasser des Ortes unverwechselbar.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung St. Peter

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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