Wasserhärte in Steinbach am Glan

PLZ 66909 · Kusel, Rheinland-Pfalz

11,7 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Oberes Glantal

Website

Praktische Tipps bei 11,7 °dH

Spülmaschine

Bei 11,7 °dH in Steinbach am Glan: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Steinbach am Glan liegt mit 11,7 °dH 1,6 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Steinbach am Glan
11,7
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Steinbach am Glan liegt mit 11,7 °dH 3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Steinbach am Glan
11,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Ohmbach 11,5 °dH mittel
Börsborn 11,9 °dH mittel
Henschtal 10,7 °dH mittel
Brücken (Pfalz) 11,9 °dH mittel
Herschweiler-Pettersheim 9,6 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Steinbach am Glan

Unter Steinbach am Glan liegen Schichten aus Buntsandstein, Tonen, Mergeln und stellenweise Kalkbänken des Pfälzer Berglandes. Diese Gesteine stammen aus der Zeit, als sich im Triasbecken immer wieder Flüsse, Flachwasserzonen und Ablagerungsräume abwechselten. Später hob und zerlegte die Erosion das Relief, der Glan schnitt sein Tal ein, und aus den verwitterten Gesteinen entstanden die Böden, die heute Regenwasser aufnehmen und wieder an die Quellen und Brunnen abgeben. Genau dort liegt auch der Grund für den mittleren Härtewert von 11,7 °dH: Das Wasser nimmt unterwegs gelöste Calcium- und Magnesiumverbindungen aus den kalk- und mergelhaltigen Partien mit, bleibt aber deutlich weicher als in Gegenden mit reinem Muschelkalk oder stärker mineralisierten Tiefengrundwässern. Der Glan und seine Seitentälchen prägen damit nicht nur die Landschaft, sondern auch die Mineralzusammensetzung des Trinkwassers. Versorgt wird Steinbach am Glan über das Netz der Verbandsgemeindewerke Oberes Glantal, die ihr Wasser aus regionalen Gewinnungsanlagen im Kreis Kusel beziehen. Maßgeblich sind Quellen und Brunnen aus den wasserführenden Sandstein- und Schotterhorizonten des Umlands, ergänzt durch Aufbereitung und Einspeisung aus dem Verbundsystem der Region. Das Wasser muss deshalb keine weiten Transportwege aus den großen Fernleitungen des Landes zurücklegen, sondern bleibt ein Produkt der unmittelbaren Umgebung. Gerade das macht den Unterschied: In den Nachbarorten im Glantal und auf den Höhen des Nordpfälzer Berglands schwanken die Härtewerte je nach Untergrund spürbar, während Steinbach am Glan mit seinem Wert im mittleren Bereich zwischen den oft weicheren Sandsteinlagen und den härteren, mergel- und kalkreicheren Zonen liegt. Gegenüber vielen Teilen von Rheinland-Pfalz, wo sehr weiches Hunsrück- oder Westerwaldwasser und deutlich härteres Kalkwasser nebeneinander vorkommen, zeigt der Ort damit ein typisches, aber klar lokales Mittelmaß.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Oberes Glantal

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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