Wasserhärte in Tellingstedt

PLZ 25782 · Dithmarschen, Schleswig-Holstein

11,7 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserverband Süderdithmarschen

Website

Praktische Tipps bei 11,7 °dH

Spülmaschine

Bei 11,7 °dH in Tellingstedt: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Tellingstedt liegt mit 11,7 °dH 2,2 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Tellingstedt
11,7
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Tellingstedt liegt mit 11,7 °dH 3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Tellingstedt
11,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Westerborstel 11,7 °dH mittel
Schalkholz 12,3 °dH mittel
Welmbüttel 11,7 °dH mittel
Hövede 12,3 °dH mittel
Süderdorf 12,2 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Tellingstedt

Der Landkreis Dithmarschen liegt auf einem jungen, eiszeitlich geprägten Untergrund. Sandige Geestinseln, fruchtbare Marschböden und mächtige Schichten aus Geschiebemergel wechseln sich hier auf engem Raum ab. Unter Tellingstedt prägen vor allem eiszeitliche Ablagerungen aus Sand, Kies und lehmigen Lagen das Grundwasser. Diese Schichten geben dem Wasser auf seinem Weg durch den Untergrund Mineralien mit, vor allem Calcium und Magnesium. Zugleich ist die Gegend keine reine Küstenmarsch wie an der Eider oder an der Meldorfer Bucht, sondern ein Übergangsraum zwischen Geest und Marsch. Genau dort entsteht der mittlere Härtewert von 11,7 °dH, der für Tellingstedt gemessen wird: nicht weich wie in manchen nordwestlichen Moor- und Niedermoorgebieten, aber auch nicht so hart wie in kalkreichen Gegenden weiter südlich oder östlich. Das Trinkwasser für Tellingstedt kommt aus dem regionalen Netz der Wasserwerke im Kreis Dithmarschen. Zuständig ist die Schleswig-Holstein Netz AG über die örtliche Versorgung im Verbund mit dem Wasserbeschaffungsverband Süderdithmarschen, der die Gemeinde aus tiefen Grundwasserbrunnen im näheren Umland speist. Diese Brunnen erschließen wasserführende Sande und Kiese, die nach den Eiszeiten abgelagert wurden und unter einer schützenden Deckschicht liegen. Oberflächengewässer wie die Eider oder die Treene liefern hier kein Trinkwasser, sondern nur die landschaftliche Kulisse. Das Wasser wird also aus dem Untergrund gewonnen, nicht aus einer Talsperre und nicht aus einer Quelle, wie man sie aus Mittelgebirgsregionen kennt. Die Herkunft aus dem Grundwasserverbund erklärt auch, warum die Werte in Tellingstedt stabil und typisch für den mittleren Dithmarscher Bereich bleiben. Im Vergleich zu den Nachbarorten zeigt sich Tellingstedt als Ort mit einem ausgewogenen Wasserprofil. Richtung Heide und Meldorf sind die Werte in Teilen des Kreises ähnlich, weil auch dort dieselben eiszeitlichen Sedimente die Wasserqualität prägen. Näher an der Küste oder in stärker von Marsch und Niedermoor beeinflussten Bereichen kann das Wasser örtlich anders ausfallen, teils weicher, teils mit stärker schwankenden Mineralgehalten. Tellingstedt liegt dagegen im Binnenland des Süderdithmarscher Raums, abseits der direkten Nordseekante und abseits größerer Flussmündungen. Das macht den Ort geologisch eigenständig: keine reine Marschlage, keine harte Kalklandschaft, sondern ein Übergang auf sandig-lehmigem Untergrund. Genau daraus entsteht das Trinkwasser, das hier aus dem regionalen Brunnenverbund stammt und den Ort deutlich vom Bild des gesamten schleswig-holsteinischen Landes unterscheidet, in dem sehr weiche Küstenwässer und härtere Geestwässer oft dicht nebeneinander liegen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverband Süderdithmarschen

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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