Wasserhärte in Wilhelmshaven

PLZ 26382 · Wilhelmshaven, Niedersachsen

5 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

GEW Wilhelmshaven GmbH

Website

Praktische Tipps bei 5 °dH

Spülmaschine

Bei 5 °dH in Wilhelmshaven reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Wilhelmshaven liegt mit 5 °dH 8 °dH unter dem Durchschnitt (13 °dH).

Wilhelmshaven
5
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Wilhelmshaven liegt mit 5 °dH 9,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Wilhelmshaven
5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Sande 6,9 °dH weich
Schortens 6,9 °dH weich
Varel 7,4 °dH weich
Jever 6,4 °dH weich
Zetel 6 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Wilhelmshaven

Zwischen Jadebusen, Ems-Jade-Kanal und den flachen Marschen der nordwestlichen Küstenebene fehlt Wilhelmshaven die harte Kalk- und Kreidebasis, die das Grundwasser vieler anderer Orte prägt. Statt mächtiger Kalkzüge liegen hier junge, sandige und oft moorige Sedimente aus Eiszeit und Küstenentwicklung. Sie filtern Regenwasser nur kurz und geben kaum Calcium und Magnesium ab. Darum bleibt das Wasser mit 5 °dH weich. Auch die Nähe zum Meer und der hohe Grundwasserstand im lockeren Untergrund sorgen dafür, dass sich mineralarmes Wasser bildet, statt sich in tiefen Gesteinsschichten stark aufzuladen. Hügel und Täler spielen hier kaum eine Rolle; die Landschaft ist eben, offen und wassernah, und genau das prägt die geringe Härte. Das Trinkwasser stammt aus den eigenen Gewinnungsanlagen des örtlichen Versorgers GEW Wilhelmshaven. Gefördert wird es aus Grundwasserbrunnen im Stadtgebiet und aus den Wasserschutzgebieten der Umgebung, nicht aus einer Talsperre und nicht aus weit entfernten Mittelgebirgsreservoirs. Das Wasser wird aus sandigen, gut durchlässigen Schichten gewonnen, die im Raum Wilhelmshaven typisch sind. Dort trifft Niederschlagswasser auf lockere Sande statt auf harte Kalkschichten. Deshalb bleibt der Mineralgehalt niedrig. Die Versorgung ist damit eng an die lokale Geologie gebunden, an die Marsch- und Geestbereiche zwischen Küste und Binnenland, nicht an große Flusssysteme wie Weser oder Ems. Gegenüber Orten im südlichen und östlichen Niedersachsen wirkt Wilhelmshaven deutlich weicher. Im Harzvorland, in Teilen des Weserberglands oder in Gegenden mit Kalk- und Kreideuntergrund steigen die Härtewerte oft spürbar an, weil das Wasser dort länger durch mineralreiche Gesteine fließt. Auch Nachbarorte im oldenburgischen Raum liegen nicht überall auf demselben Niveau; wo Lehm, Sand und Moor dominieren, bleibt das Wasser ähnlich weich, auf kalkreicheren Inseln oder in tieferen Grundwasserleitern fällt es härter aus. Wilhelmshaven steht damit typisch für die Nordseeküste: flach, sandig, grundwassernah und deutlich weicher als viele Regionen im übrigen Niedersachsen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: GEW Wilhelmshaven GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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