Wasserhärte in Kleinmaischeid

PLZ 56271 · Neuwied, Rheinland-Pfalz

9,8 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Bereich Rengsdorf

Website

Praktische Tipps bei 9,8 °dH

Spülmaschine

Bei 9,8 °dH in Kleinmaischeid: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Kleinmaischeid liegt mit 9,8 °dH 3,5 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Kleinmaischeid
9,8
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Kleinmaischeid liegt mit 9,8 °dH 4,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Kleinmaischeid
9,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Großmaischeid 8,3 °dH weich
Thalhausen 12,8 °dH mittel
Rüscheid 10,8 °dH mittel
Anhausen 12,8 °dH mittel
Dernbach 12,8 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Kleinmaischeid

9,8 °dH steht in Kleinmaischeid für mittelhartes Trinkwasser aus einem sehr konkreten geologischen Umfeld. Der Ort liegt auf den Höhen des Niederwesterwaldes zwischen Neuwied, Dierdorf und dem Rengsdorfer Land. Unter den Wiesen und Ackerflächen wechseln Lösslehm, sandige Deckschichten und verwitterte Schiefer- und Basaltgesteine des Rheinischen Schiefergebirges. Regenwasser versickert dort nicht nur schnell, sondern nimmt auf dem Weg durch diese Schichten auch Kalk- und Magnesiumanteile auf. Genau deshalb landet Kleinmaischeid nicht bei weichem Quellwasser aus reinen Schieferzügen und auch nicht bei hartem Wasser aus stark kalkigen Muschelkalk- oder Lössgebieten, sondern in der Mitte. Der Einfluss der Saynbach- und Aubachtäler in der Umgebung sorgt zusätzlich dafür, dass das Wasser aus kleineren, mineralreichen Grundwasserleitern stammt und nicht aus einem großen Stausee mit sehr einheitlicher Zusammensetzung. Versorgt wird Kleinmaischeid vom Zweckverband Wasserversorgung Bereich Rengsdorf. Das Wasser kommt aus dem regionalen Gewinnungsnetz des Verbandes, vor allem aus Tiefbrunnen und gefassten Quellen im Westerwaldraum, die über das örtliche Verbundsystem in die Gemeinde eingespeist werden. Dieses Netz verbindet die Hochlagen rund um Kleinmaischeid mit den Aufbereitungs- und Speicheranlagen des Verbandes, sodass nicht ein einzelner Brunnen den Ton angibt, sondern mehrere Fassungen aus dem gleichen hydrogeologischen Raum. Der Landkreis Neuwied nutzt damit Wasser, das aus dem eigenen Mittelgebirge stammt und nicht aus weit entfernten Talsperren zugeführt werden muss. Das macht die Herkunft klar regional und erklärt die stabile Härte, die sich im Bereich von 9,8 °dH einpendelt. Im Vergleich zu den Nachbarorten zeigt sich Kleinmaischeid als typischer Westerwälder Standort mit eigener Handschrift. In den tieferen Rheinlagen Richtung Neuwied und entlang größerer Siedlungsachsen fällt die Härte oft etwas anders aus, weil dort andere Grundwasserleiter und stärkere Beimischungen aus Talfüllungen wirken. Richtung Rengsdorf, Straßenhaus und Dierdorf bleibt das Wasser ebenfalls meist im mittleren Bereich, doch Kleinmaischeid liegt näher an den höher gelegenen, mineralisch geprägten Zonen des Westerwaldes. Gegenüber vielen Orten in Rheinland-Pfalz mit sehr weichem Wasser aus Buntsandstein, Hunsrückschiefer oder reinen Quellgebieten wirkt das Wasser hier spürbar kalkreicher, ohne die Härtespitzen mancher Kalklandschaften zu erreichen. Genau diese Lage zwischen Rhein, Westerwald und den Seitentälern des Landkreises Neuwied prägt den Wert.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Bereich Rengsdorf

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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