Wasserhärte in Lindetal

PLZ 17349 · Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern

18,4 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasser- und Abwasserzweckverband Friedland

Website

Praktische Tipps bei 18,4 °dH

Spülmaschine

Bei 18,4 °dH in Lindetal: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Mecklenburg-Vorpommern

Lindetal liegt mit 18,4 °dH 0,6 °dH über dem Durchschnitt (17,8 °dH).

Lindetal
18,4
Mecklenburg-Vor...
17,8

Vergleich mit Deutschland

Lindetal liegt mit 18,4 °dH 3,7 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Lindetal
18,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Cölpin 18,7 °dH hart
Neetzka 18,5 °dH hart
Pragsdorf 18,7 °dH hart
Burg Stargard 18,5 °dH hart
Sponholz 24 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Lindetal

Zwischen den sanften Wellen der Mecklenburgischen Seenplatte und den feuchten Niederungen der Tollense liegt Lindetal auf einem Untergrund, der das Wasser spürbar prägt. Sande, Geschiebemergel und eiszeitliche Ablagerungen aus den letzten Eisvorstößen bilden hier keinen weichen Filter allein, sondern lassen kalkreiches Grundwasser entstehen. Aus dem Lockergestein werden Calcium und Magnesium gelöst, dazu kommt der Einfluss der Seen- und Talräume, in denen sich das Wasser länger im Boden hält. So sammelt sich im Untergrund ein hartes Wasser an, und der Wert von 18,4 °dH passt zu dieser Landschaft aus Grundmoränen, feuchten Senken und gut durchlässigen Sandflächen, die im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte typisch sind, hier aber besonders deutlich aufeinandertreffen. Das Trinkwasser für Lindetal stammt aus dem Netz des regionalen Versorgers, der die Gemeinde über tief gefasste Grundwasserbrunnen in der Umgebung von Friedland und den angrenzenden Niederungsbereichen speist. Dort wird Wasser aus geschützten, unterirdischen Schichten gefördert, aufbereitet und in das Ortsnetz eingespeist; offene Talsperren spielen in dieser Gegend keine Rolle. Prägend sind vielmehr die Brunnenfelder in den glazial geformten Sanden und Kiesen, die nach Norden und Osten von den kleineren Fließgewässern und Senken der Tollense-Landschaft begleitet werden. Gegenüber vielen Orten im Umland liegt Lindetal damit im oberen Bereich der Härteskala, während küstennähere oder stärker sandgeprägte Gemeinden Mecklenburg-Vorpommerns oft weicheres Wasser führen. Der Unterschied kommt nicht aus der Entfernung zur Ostsee, sondern aus dem Boden darunter: mehr Kalk im Grundwasser, mehr Härte im Hahn.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasser- und Abwasserzweckverband Friedland

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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